Landtagswahl in Kärnten 1949

Die Landtagswahl in Kärnten 1949 fand am 9. Oktober 1949 statt. Dabei konnte die Sozialistische Partei Österreichs (SPÖ) zwar den ersten Platz halten, büßte jedoch auf Grund des erstmaligen Antretens der Wahlpartei der Unabhängigen (WdU) Stimmenanteil und Mandate ein. Auch der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) kostete das Antreten der WdU Stimmenanteile und Mandate.
1949 waren 267.272 Menschen bei der Landtagswahl stimmberechtigt, wobei dies eine Steigerung der Wahlberechtigten um 62.631 Personen bedeutete. Die Anzahl der Wahlberechtigten war stark gestiegen, da zahlreiche Personen das Wahlrecht erhalten hatten, die 1945 auf Grund ihrer Involvierung ins nationalsozialistische System von der Wahl ausgeschlossen waren. Die Wahlbeteiligung lag 1949 bei 93,99 % und war damit gegenüber 1945 deutlich gestiegen, als 89,35 % der Wahlberechtigten an der Wahl teilnahmen.

Erste Republik: 1921 | 1923 | 1927 | 1930
Zweite Republik: 1945 | 1949 | 1953 | 1956 | 1960 | 1965 | 1970 | 1975 | 1979 | 1984 | 1989 | 1994 | 1999 | 2004 | 2009 | 2013

Petra Gabriel

Petra Gabriel (* 26. Juli 1954 in Stuttgart; eigentlich Petra Gabriel-Boldt) ist eine deutsche Schriftstellerin und Journalistin.

Petra Gabriel ist in Friedrichshafen am Bodensee aufgewachsen, verheiratet und hat zwei Kinder. Sie ist gelernte Hotelkauffrau und diplomierte Dolmetscherin. Danach absolvierte sie eine Ausbildung zur Redakteurin, von 1989 bis 2004 war sie stellvertretende Leiterin der Südkurier-Lokalredaktion Bad Säckingen. Derzeit lebt sie als freiberufliche Autorin in Laufenburg und Berlin.
Ihr erster Roman, Zeit des Lavendels, spielt zur Zeit der Reformation am Hochrhein, erschien 2001 und beschäftigt sich mit dem Schicksal der Fürstäbtissin Magdalena von Hausen. Auch in ihren anderen historischen Romanen schildert sie das Leben historisch belegter Persönlichkeiten, die im südbadischen Raum und der angrenzenden Schweiz wirkten wie Bernhard von Sachsen-Weimar (Die Gefangene des Kardinals), Rudolf von Rheinfelden (Waldos Lied), Martin Waldseemüller (Der Kartograph), Rudolf IV. Graf von Habsburg (Die Köchin und der König), des Minnesängers Steinmar oder ihres Großvaters Adolf Konrad Gabriel (Die Konkubine) als Soldat im deutschen „Schutzgebiet“ in Tsingtau, heute die Millionenstadt Qingdao im Osten Chinas.
Außerdem verfasst sie Kriminalromane. Ihre Kommissarin Iris Terheyde ermittelt von Laufenburg aus. Seit 2012 schreibt sie zusammen mit Horst Bosetzky alias -ky, und Jan Eik im Auftrag des Jaron Verlags an den Staffelkrimis um den Berliner Kommissar Kappe mit. Petra Gabriel ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller in Berlin, (VS) in ver.di, in der dju und im Syndikat.

Piz Roseg

Piz Roseg und Tschiervagletscher von Nordwesten
Hauptgipfel vom nordwestlichen Vorgipfelbdep2
Der Piz Roseg ( [ˌpitsroˈzetɕ]?/i) ist ein markant freistehender Berg über dem Val Roseg in den Bernina-Alpen im Kanton Graubünden in der Schweiz.
Der 3’937 m hohe Hauptgipfel ist vom etwas mehr als 300 Meter nordwestlich liegenden Vorgipfel (3’918 m, auch Schneekuppe genannt) durch einen ausgeprägten Sattel getrennt. Im Osten ist der Piz Roseg durch die 3’522 m hohe Scharte Porta da Roseg vom Piz Scerscen getrennt. Der Grat zwischen Hauptgipfel und Porta da Roseg trägt den 3’868 m hohen Gipfel des Piccolo Roseg.
Die Eismassen des Piz Roseg fliessen in drei grossen Gletschern ab:
Die Staatsgrenze zwischen der Schweiz und Italien verläuft von der Porta da Roseg über den Ostgrat in die Nähe des Hauptgipfels, biegt aber 70 Meter davor über den Sellagrat nach Südwesten ab. Der Hauptgipfel liegt zur Gänze in der Schweiz.
Den Berg, der 1865 durch Adolphus Warburton Moore, Horace Walker und Jakob Anderegg erstbestiegen wurde, erreicht man am einfachsten von Pontresina durch das Val Roseg (Rosegtal). Die heutige Normalroute zum Gipfel im Schwierigkeitsgrad ZS- der SAC-Berg- und -Hochtourenskala folgt dem Nordgrat, auch Esels- oder Middlemoregrat, rätoromanisch la crasta genannt. Durch die stark vergletscherte Nordostwand führen zahlreiche anspruchsvolle Eisanstiege. Die erste erfolgreiche Durchsteigung dieser Eisflanke gelang Christian Klucker und Ludwig Norman-Neruda am 16. Juni 1890 in nur 5½ Stunden. Am 4. Juli 1977 stürzte hier der bekannte Südtiroler Steilwandabfahrer Heini Holzer im Alter von nur 32 Jahren beim Versuch der ersten Skibefahrung in den Tod.
Mit der Chamanna da Tschierva, die auf einer Höhe von 2’583 m über dem Tschiervagletscher liegt, und der 2’610 m hoch gelegenen Chamanna Coaz im hintersten Rosegtal stehen zwei SAC-Hütten als alpine Stützpunkte zur Verfügung.

Österreichischer Weitwanderweg 01

Der österreichische Weitwanderweg 01 (Nordalpenweg) wurde 1975 als erster österreichischer Ost-West-Weitwanderweg eröffnet. Er erstreckt sich vom Neusiedler See und Wien über die nördlichen Kalkalpen bis nach Bregenz am Bodensee und misst rund 1200 Kilometer. Er führt durch sieben österreichische Bundesländer (Burgenland, Niederösterreich, Steiermark, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg) und bis in knapp 3000 Meter Höhe.

Der Weg ist im zugehörigen Führer in 50 Tagestouren eingeteilt, wobei die Teilung manchmal mit Vorsicht zu genießen ist (sie legt z. B. Wert auf Übernachtung in Alpenvereinshütten, auch wenn die Etappen dadurch sehr ungleich lang sind). In der Regel ist die Etappeneinteilung des Führers auf geübte Bergwanderer ausgelegt, wobei aber bei fast allen Etappen die Möglichkeit einer geplanten Teilung bzw. eines vorzeitigen Abbruchs besteht, da Schutzhütten oder Gasthöfe am Weg liegen. Bei 92 Kontrollstellen kann man – so gewünscht – Stempel einholen, wobei man bei Durchschreitung eines von drei Abschnitten ein Wanderabzeichen in Bronze, bei zwei Abschnitten eines in Silber, und bei Durchschreitung des Gesamtweges das Wanderabzeichen in Gold erhält. Der Nordalpenweg 01 ist Teilstück des Europäischen Fernwanderweges E4 alpin, von Admont bis zum Riemannhaus sowie zwischen Lamsenjochhütte und Wolfratshauser Hütte begleitet ihn die Via Alpina und durch Tirol auch der Adlerweg.
Die zum Teil ausgesetzten Wege erfordern im gesamten Wegverlauf zwischen Schneeberg (Niederösterreich) und dem Hohen Freschen (Vorarlberg) immer wieder Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und sind teilweise nur bei sicheren Wetterbedingungen zu empfehlen. Bei Vereisung können Steigeisen, Pickel und Kletterseil notwendig sein, obwohl die Wegführung an sich keine technischen Hilfsmittel erfordert. Alpine Ausrüstung wie festes Schuhwerk, Biwaksack und ausreichend Wasservorräte (in den Kalkalpen sind Quellen oft rar) sind unbedingt anzuraten. Außerdem ist zu empfehlen, zumindest die Schlüsseletappen in Begleitung anzutreten. Der Großteil der Etappen ist am besten zwischen Juni und Oktober zu begehen, wobei viele Schutzhütten im hochalpinen Bereich nur Juli, August und September geöffnet sind. Geplantes Biwakieren bzw. Zelten im alpinen Ödland ist im Rahmen der (regional unterschiedlichen) rechtlichen Regelungen zwar stellenweise denkbar, die notwendige Ausrüstung stellt allerdings auf anspruchsvollen Hochgebirgsetappen eine nicht zu unterschätzende Zusatzlast dar, was unbedingt mitbedacht werden sollte.
Die Einteilung der folgenden Teilstrecken, deren Kilometerangaben und Gehzeiten sind dem Führer von Wurst, Rachoy, Messeritsch, 1978, entnommen.
Von Ostösterreich ausgehend gibt es zwei Alternativrouten, die auf der Raxalpe zusammenführen. Die Burgenlandroute beginnt in Rust am Neusiedler See (123 m) und führt über Rosaliengebirge (748 m), Semmering (985 m) bis zur Raxalpe (2007 m). Es handelt sich hierbei durchgehend um einfache Flachland- und Mittelgebirgswanderungen.
Die Wiener Route beginnt in Perchtoldsdorf bei Wien (265 m) und führt durch den Wienerwald über den Peilstein (718 m), die Hohe Mandling (969 m), die Dürre Wand (1155 m) und über den steilen Fadensteig und die Fischerhütte (2049 m) auf den Schneeberg (2075 m), den höchsten Berg Niederösterreichs. Sofern keine Vereisung vorherrscht, ist der Abstieg über die romantische Weichtalklamm zu empfehlen. Im hochalpinen Schneeberg/Rax-Massiv sind bereits Trittsicherheit und Schwindelfreiheit von Vorteil, insbesondere beim Aufstieg über den Wachthüttelkamm auf die Rax, der nach dem Abstieg vom Schneeberg im Höllental anschließt.
Beide Routen sind etwa 140 Kilometer lang und erfordern vier bis fünf Tage Gehzeit.
Am Karl-Ludwig-Haus (1804 m) auf der Rax vereinigen sich die Wege sodann und führen über den versicherten Gamsecksteig auf den Schneealpenstock (1903 m) mit dem Schneealpenhaus (1788 m). Der Normalweg führt weiter in einem weiten Bogen weiter über das Hinteralmhaus (1446 m). Da dieses derzeit geschlossen ist, ist es besser, direkt vom Schneealpenhaus nach Neuberg (756 m) ins Mürztal abzusteigen.
Auf der anderen Talseite besteigt man nun wieder einfacher die Hohe Veitsch (1981 m) und gelangt über den Seebergsattel (1254 m) ins mächtige Hochschwabmassiv (2277 m). Dieses hat bereits äußerst hochalpinen Charakter. Die Führung der Hauptroute birgt zwar kaum technische Herausforderungen, bei schlechten Bedingungen kann man trotzdem in Schwierigkeiten geraten. Insbesondere die landschaftlich empfehlenswerte Nebenroute über die Hohe Weichsel (Aflenzer Staritzen, 2006 m) erfordert gute Wetterbedingungen. Auf der Hauptroute geht es vom Seebergsattel über die Voisthaler Hütte (1654 m) und das Schiestlhaus (2153 m) auf den Hochschwabgipfel. Von diesem steigt man über ausgedehnte Almen und die Sonnschienhütte (1523 m) nach Eisenerz (769 m) ab.
Die Etappenlänge beträgt rund 140 Kilometer, die erforderliche Gehzeit sechs Tage.
Von Eisenerz geht es wieder über flacheres Gelände nach Radmer an der Stube (729 m). Beim Aufstieg in die Gesäuseberge ist wiederum Trittsicherheit gefragt, da eine sehr steile Schuttrinne auf den Lugauer (2206 m) bewältigt werden muss. Danach geht es wieder gemütlicher über einmalige Alm- und Felslandschaften zur Hesshütte (1699 m). Der folgende Abstieg nach Johnsbach (763 m) ermöglicht Unerschrockenen einen Besuch des dortigen Bergsteigerfriedhofes.
Die weitere Route über die Mödlinger Hütte (1521 m) und die Oberst-Klinke-Hütte (1486 m) führt nach Admont im Gesäuse (641 m), wo sich im dortigen Barockstift die größte Klosterbibliothek der Welt befindet. Von der Oberst-Klinke-Hütte nach Admont kann auch eine empfehlenswerte Nebenroute über die sogenannte Riffel (2106 m) gewählt werden, wobei hier unbedingt Schwindelfreiheit erforderlich ist. Die Route ist bei Nässe gefährlich. Der Abstieg nach Admont ist hier allerdings sehr steil und lange. Über einen nun wieder flacheren Sattel beim Pyhrgasgatterl (1308 m) gelangt man einfach nach Spital am Pyhrn (647 m).
Die Gesamtdistanz beträgt circa 100 Kilometer und erfordert vier Tage Gehzeit.
Weiter geht es zur Talstation der Wurzeralmbahn (807 m). Der folgende Aufstieg durch das Skigebiet auf das Warscheneck (2389 m) ist durch die menschlichen Eingriffe erst im obersten Bereich schön, weshalb eine Auffahrt mit der Standseilbahn oder auch eine Alternativroute durchaus empfohlen werden kann. Vom Warscheneck steigt man über die Zellerhütte (1575 m) nach Vorderstoder und dann Hinterstoder (585 m) ab. Es folgt der Aufstieg auf den Hauptstock des Toten Gebirges. Über das Prielschutzhaus (1420 m) gibt es die Möglichkeit, eine Alternativroute über den Großen Priel (2515 m) zu unternehmen, den höchsten Gipfel der Gegend. Hier sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich, insbesondere bei einem zu querenden, ganzjährigen Schneefeld, das den kümmerlichen Rest eines Gletschers bedeckt. Ansonsten geht man einfacher über den Temelbergsattel (2082 m) zur Pühringerhütte (1638 m) am Elmsee; ein Ort von ungewöhnlicher landschaftlicher Schönheit, wahrscheinlich der beeindruckendste Ort des bisherigen Weges. „Einfach“ bedeutet im Toten Gebirge, dass die Wegführung zwar keine technischen Schwierigkeiten aufweist, jedoch sind die Wege sehr lange und bei Nebel riskant, da die Gefahr besteht, in eine der zahlreichen Dolinen zu stürzen. Außerdem herrscht Wassermangel, weshalb man bereits in Hinterstoder Wasservorräte mitnehmen sollte. Weiter geht es wieder sehr schön über das Albert-Appel-Haus (1638 m) zur Loserhütte (1497 m). Über die Blaa-Alm (894 m) besteigt man die Hänge des Sandling (1717 m) und gelangt schließlich nach Bad Goisern am Hallstätter See (500 m).
Die zurückzulegende Entfernung beträgt rund 120 km und ist in etwa fünf Tagen Gehzeit bewältigbar.
Hier teilt sich der Weg in eine einfachere Variante und die hochalpine Route über das Dachsteinplateau. Letztere ist schwierig und nur bei guten Bedingungen und Trittsicherheit zu empfehlen. Auf ersterer geht man über die Theodor-Körner-Hütte (1466 m) und die Hofpürglhütte (1705 m) nach Lungötz im Lammertal (1828 m). Danach folgt eine einfachere Almenwanderung den Fuß des Tennengebirges entlang über die Dr.-Heinrich-Hackel-Hütte (1526 m) nach Werfen (548 m) im Salzachtal.
Die hochalpine Variante führt von Bad Goisern am Ufer des Hallstätter Sees nach Hallstatt (511 m), einem berühmten Fundort von Fundstücken der älteren Eisenzeit und idyllischem Ort. Hier beginnt der Aufstieg ins Dachsteinmassiv, wobei es bis zur Simonyhütte (2206 m) noch einfach dahin geht. Der einfachste Weg über die Hoßwandscharte (2197 m) und die Adamekhütte (2196 m) zur Hofpürglhütte (1705 m) ist auch schon anspruchsvoll und setzt gute Bedingungen voraus. Der ursprüngliche Hauptweg führt über Hallstätter Gletscher, Steinerscharte und Gosauer Gletscher zur Adamekhütte, alternativ kann man vom Hallstätter Gletscher auch den Hohen Dachstein (2995 m) besteigen, wobei für die beiden letzten Varianten Gletscherausrüstung und ebensolche Erfahrung notwendig sind. Von der Hofpürgelhütte führt der Weg nach Lungötz, wo sich die beiden Varianten vereinen.
Die Länge dieses Abschnitts beträgt etwa 100 Kilometer die in vier bis fünf Tagen Gehzeit zu bewältigen ist.
Ab Werfen gibt es wieder eine Normalvariante, die jedermann zuzutrauen ist, und eine hochalpine Variante über den Hochkönigstock. Dieser ist bei Nebel äußerst gefährlich und sollte nur bei guten Bedingungen bestiegen werden. Von Werfen (548 m) erreicht man in 2400 Höhenmeter Aufstieg über die Ostpreußenhütte (1628 m) – wo eine empfehlenswerte Möglichkeit besteht, den anstrengenden Aufstieg zu teilen –, das Franz-Eduard-Matras-Haus auf dem Gipfel des Hochkönigs (2941 m). Hier wird der höchstgelegene Punkt an der offiziellen Route dieses Fernwanderwegs erreicht.
Der folgende Übergang ins Steinerne Meer zum Riemannhaus (2177 m) ist mit kurzen Gletscherquerungen, bei denen keine Gefahr von Gletscherspalten besteht, unversicherten leichten Kletterstellen und zehn bis zwölf Stunden Gehzeit über das Wildalmkirchl-Biwak (2457 m), das nach etwa zwei Drittel des Weges erreicht wird, ohne sonstigen Schutzhütten am Weg, eine der Schlüsseletappen des gesamten Fernwanderwegs 01.
Die Hauptvariante führt hingegen von Werfen über die Erichhütte (1546 m) nach Maria Alm (802 m), von wo wiederum zum Riemannhaus aufgestiegen werden muss. Weiter geht es auf einfacheren Wegen über das Ingolstädter Haus (2119 m) nach Lofer (626 m) im Saalachtal.
Die Distanz dieser Etappe beträgt rund 90 Kilometer und erfordert vier Tage Gehzeit.
Die folgenden Etappen bis Kufstein bereiten keinerlei technische Schwierigkeiten und sind auch bei mäßigen Bedingungen problemlos zu gehen. Von Lofer erreicht man über die Loferer Alm (1348 m) das Schigebiet Steinplatte (1360 m) und geht weiter zum Straubinger Haus (1598 m).
Von Lofer zur Steinplatte gibt es auch eine schwierige Variante durch die Loferer Steinberge über die Schmidt-Zabierow-Hütte (1966 m) und das Waidringer Nieder (2372 m), die ausgesetzt ist und ungesicherte Kletterstellen aufweist. Diese ist durchaus empfehlenswert, aber auch ein großer Umweg.
Nach dem Abstieg vom Straubinger Haus nach Erpfendorf (634 m) wird der schöne Weiterweg über die Prostalm (1180 m) empfohlen, obwohl der offizielle Führer eine Straßenwanderung nach Kirchdorf in Tirol (641 m) nach Griesenau (719 m) vorsieht. Hier steigt man ins Kaisergebirge ein und erreicht nach einiger Zeit das Stripsenjochhaus (1580 m), wobei die Gipfel des Wilden Kaisers ausgelassen werden. Durch das idyllische Kaisertal gelangt man alsbald nach Kufstein am Inn (504 m).
Die Länge dieses Abschnitts beträgt rund 100 Kilometer und ist in vier Tagen Gehzeit bewältigbar.
Von Kufstein steigt man ins idyllische Thiersee (617 m) auf und wandert von dort auf endlosen Forststraßen über das Kaiserhaus (706 m) nach Steinberg am Rofan (1010 m). Hier steigt man wieder ins Hochgebirge ein, der Schafsteig über die Rofanspitze (2260 m) ist zwar versichert, aber durch die Exponiertheit bei Gewitter sehr riskant. Der Führer schlägt eine Schlechtwetter-Alternative über die Bayreuther Hütte vor, die allerdings sehr viel länger und anstrengender ist.
Über die Erfurter Hütte (1834 m) erreicht man schließlich Maurach am Achensee (958 m) und dann Pertisau am Achensee (952 m), von wo man ins Karwendelgebirge einsteigt. Dieses Gebiet ist zwar wunderschön, aber doch teilweise intensiv touristisch genutzt und überlaufen. Man durchquert das gesamte Gebirge von Ost nach West über Lamsenjochhütte (1953 m), Falkenhütte (1848 m) und Karwendelhaus (1765 m) und gelangt schließlich nach Scharnitz (964 m) nahe Mittenwald.
Von Scharnitz wandert man weiter nach Leutasch-Obern (1166 m), wo man sich entscheiden muss, ob man über die anspruchsvollere Zugspitze gehen möchte, oder die einfachere Alternativvariante nimmt. Letztere führt über die Ehrwalder Alm (1640 m) nach Ehrwald (994 m). Die Route führt mitten durch das Wettersteingebirge über die Meilerhütte (2366 m) und das Reintal zur Knorrhütte (2051 m) und weiter zum Münchner Haus auf den Zugspitzgipfel (2962 m), die höchste Erhebung Deutschlands. Von hier steigt man mühsam nach Ehrwald ab.
Die zurückzulegende Distanz beträgt rund 180 Kilometer und erfordert sechs bis acht Tage Gehzeit.
In seiner Gesamtheit ist der Lechtaler Höhenweg wahrscheinlich der schwierigste Abschnitt dieses Fernwanderwegs. Mehrere technisch schwierige, wenn auch versicherte Schartenübergänge, die anstrengenden Tagesetappen und die eher spärliche Hütteninfrastruktur tragen dazu bei. Von Ehrwald geht es über den Fernpass (1209 m) und die Loreascharte (2315 m) zur Anhalter Hütte (2042 m) und weiter über Pfafflar (1619 m) zur Hanauer Hütte (1922 m), wobei eine empfehlenswerte, doch schwerere und längere Variante über die Muttekopfhütte (1934 m) und den Muttekopf (2774 m) führt. Weiter über die schwierige Dremelscharte (2434 m) zur Steinseehütte (2061 m). Die für den reinen Wanderer ebenfalls anspruchsvolle Roßkarscharte (2408 m) führt weiter zum Württemberger Haus (2220 m). Über den teilweise ausgesetzten Höhenweg über den Großbergkopf (2612 m) erreicht man die Seescharte, wo sich der Weg mit dem Europäischen Fernwanderweg E5 vereint und gemeinsam mit diesem zur Memminger Hütte (2242 m) in wiederum schöner Landschaft führt.
Es folgt ein weiter Abstieg von rund 600 Höhenmetern in das Parseiertal und darauf ein sehr anstrengender und am Ende auch schwieriger Aufstieg zur Grießlscharte (2632 m). Von hier ist es nicht mehr weit zur Ansbacher Hütte (2376 m), wobei man, wenn man in der Memminger Hütte genächtigt hat und früh aufgebrochen ist, auch noch den Weg fortsetzen kann. Alternativ kann man von der Memminger Hütte auch unter Auslassung der Grießlscharte und durch Einschieben eines zusätzlichen Tages die Parseierspitze (3036 m) besteigen, wofür jedoch Klettererfahrung und Bergseil erforderlich sind. Diesfalls erfolgt die Nächtigung in der Augsburger Hütte (2289 m). Am nächsten Tag folgt man dem schwierigen und ausgesetzten Augsburger Höhenweg zur Ansbacher Hütte.
Ansonsten von dort weiter über den ausgesetzten Thomas-Haas-Weg zum Kaiserjochhaus (2310 m) und zur Leutkircher Hütte (2251 m). Hier kann man sich entscheiden, ob man weiter die Hauptroute über die Ulmer Hütte (2285 m) und den Flexenpass (1773 m) geht, oder die Alternative über die Stuttgarter Hütte (2310 m) wählt.
Die Länge dieses Teilstücks beträgt etwa 180 Kilometer und erfordert sechs bis acht Tage Gehzeit.
Beide Routen vereinigen sich wieder in Zürs am Arlberg (1717 m), einem reinen Wintersportort ohne Sommerinfrastruktur (Keine Verpflegung!). Von hier steigt man auf das Madlochjoch (2438 m) auf und weiter zur Ravensburger Hütte (1948 m) ab. Über den Spullersee erreicht man über den schwierigen, doch umgehbaren Gehrengrat die Freiburger Hütte (1931 m) und sodann die Göppinger Hütte (2245 m) unterhalb der Hochlichtspitze (2600 m). Weiter durch das Bregenzerwaldgebirge zur Biberacher Hütte (1846 m) und über Faschina ins Dorf Damüls (1428 m). Über die Alpe Portla (1710 m) geht es sodann auf den Hohen Freschen (2004 m) mit dem Freschenhaus (1840 m).
Nach dem Binnelgrat endet endgültig der hochalpine Charakter des 01ers, und es geht über Almen und einige Alternativwege nach Dornbirn (440 m), der größten Stadt Vorarlbergs. Von hier aus nimmt man entweder den Fußweg durch das Rheintal oder aber Bus oder Eisenbahn nach Bregenz (400 m) am Bodensee, dem Endpunkt des Nordalpenweges 01.
Die zu bewältigende Distanz beträgt rund 140 Kilometer und erfordert sechs bis sieben Tage Gehzeit.

Edgar Allan Poe Museum

Das Edgar Allan Poe Museum in Richmond, Virginia ist ein Literaturmuseum für den US-amerikanischen Schriftsteller Edgar Allan Poe. Es erinnert an die vielen Jahre, die Poe in Richmond lebte, pflegt sein Andenken und widmet sich der Rezeption und Erforschung seines Lebens und Werks.
Das Museum besitzt eine der umfangreichsten Sammlungen von Manuskripten und Briefen Poes, zahlreiche Erstausgaben seiner Werke, Bilder, Fotos, Illustrationen sowie Erinnerungsstücke aus dem persönlichen Nachlass des Autors und seiner Familie. Darüber hinaus dokumentiert das Museum Alltagsleben und Geschichte Richmonds in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Das Grundstück, auf dem sich das Museum befindet, gehörte bereits 1742 dem deutschstämmigen Silberschmied Jacob Ege. Dendrochronologische Untersuchungen haben ergeben, dass das Haus – das älteste in Richmond erhaltene Gebäude – 1754 erbaut wurde. Samuel Ege, der Sohn von Jacob Ege, wurde 1782 in einem Steuerverzeichnis als Eigentümer des Hauses geführt. Als 1824 der Marquis de La Fayette nach Richmond – dem Ort eines seiner großen Erfolge als General im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg – zurückkehrte, wurde seine Kutsche von einer Einheit junger Freiwilliger, den Junior Morgan Riflemen, begleitet. Einer der Riflemen, der 15-jährige Edgar Allan Poe, war als Ehrengarde vor dem Haus der Eges stationiert, als La Fayette es besuchte. Das Haus war bis 1911 in Besitz der Familie Ege.
Angeregt durch den 100. Geburtstag Poes 1909 setzte sich eine Gruppe von Einwohnern Richmonds dafür ein, Poe in der Stadt öffentlich zu ehren. Der Vorschlag, Poe auf der Monument Avenue – einer Prachtstraße mit den Denkmälern von Robert E. Lee, Jeb Stuart, Jefferson Davis und anderen Vertretern der Südstaaten – mit einem Denkmal zu ehren, wurde von der Stadt jedoch abgelehnt, da Poe als zu anrüchig galt. In der Folge entstand die Initiative, ein Poe Museum zu gründen. 1911 erwarb die Association for the Preservation of Virginia Antiquities das Haus.
Das Museum befindet sich im historischen Zentrum von Richmond und unweit von Poes Wohnungen und seiner ersten Arbeitsstätte, dem Southern Literary Messenger (die Gebäude existieren allesamt nicht mehr). Das Grab seiner Mutter Eliza Poe auf dem Friedhof der St John’s Church befindet sich ebenfalls in der näheren Umgebung wie auch das Wohnhaus seiner Jugendliebe und späteren Verlobten Elmira Shelton (geb. Royster).
Anfangs hieß das Museum „Edgar Allan Poe Shrine“. Die Eröffnung wurde am 7. Oktober 1921 wie folgt angekündigt:
Heute (…), am zweiundsiebzigsten Todestag des Dichters, wurde der Edgar Allan Poe Shrine fertiggestellt. Die anfänglichen Kosten betrugen etwa 20.000 $. Sollte der Dichter weltlichen Dingen noch folgen, so würde er sich darüber freuen, dass endlich seinem Angedenken ein dauerhaftes wie angemessenes Denkmal gesetzt wurde.
Das Poe Museum besteht aus vier Gebäuden. Die Ausstellungsgegenstände beleuchten unterschiedliche Aspekte zu Leben, Werk und Wirkung von Edgar Allan Poe. In der Wohnstube des Vorderhauses sind Möbel aus Häusern zu sehen, die Poe und seine Schwester Rosalie bewohnten.
In einem weiteren Gebäude befindet sich ein fünfeinhalb Meter langes Modell von Richmond, das die Stadt so zeigt, wie sie zu Poes Zeit aussah. Weiter ist hier Poes Kinderbett zu sehen sowie Möbel aus dem Haus seiner Zieheltern. Im Elizabeth Arnold Poe Memorial Building sind zahlreiche frühe und Erstausgaben von Werken Poes ausgestellt, darunter ein aus dem Jahr 1845 stammender Druck seines berühmtesten Gedichts Der Rabe und eines von nur zwölf erhaltenen Exemplaren von Poes erstem Gedichtband Tamerlane and Other Poems. Gezeigt werden außerdem eine Weste Poes, ein Reisekoffer und Spazierstock aus seinem Besitz sowie eine Locke seines Haars. Weiter sind Manuskripte, Daguerreotypien und Porträts von Poe zu sehen. Das „Exhibit Building“, das vierte Gebäude des Museums, wird für Wechselausstellungen genutzt, die sich u.a. mit Poes Wirkung und seinem Weiterleben in der Populärkultur auseinandersetzen.
Im Innenhof zwischen den Gebäuden befindet sich ein Garten, dessen Gestaltung angeregt wurde von Poes Gedicht To One in Paradise. Hier finden regelmäßig Eheschließungen statt.
37.53212-77.426Koordinaten: 37° 31′ 56″ N, 77° 25′ 34″ W

Asphaltvulkan

Asphaltvulkan ist die Bezeichnung für eine bis zu 800 m hohe vulkanartige Erhebung am Ozeanboden, die aus Salz besteht und aus deren Spitze natürlicher Asphalt austritt. Der Begriff Asphaltvulkanismus wurde eingeführt ohne dass der Prozess des Asphaltaustrittes bisher verstanden ist – allein die Assoziation des Asphaltes mit den Krater- und Rutschungsstrukturen und die morphologische Ähnlichkeit der Asphaltlagen mit magmatischen Lavaflüssen hat dazu geführt. Die ausgetretenen und am Meeresboden ausgehärteten Asphaltströme, sind ähnlich wie ʻAʻā-Lava von zahlreichen Rissen und Spalten zerklüftet.
Die Entdeckung dieser geologischen Besonderheit gelang einer internationalen Forschergruppe unter Leitung der Universität Bremen an Bord des Forschungsschiffes „Sonne“ im Jahr 2003. Die Forscher waren durch Aufnahmen von Satelliten, auf denen Ölspuren an der Wasseroberfläche zu erkennen waren, auf die Lokalität aufmerksam geworden.

Am Grund der Campeche-Bucht in etwa 3000 m Meerestiefe, im südlichen Teil des Golfs von Mexiko nordwestlich des mexikanischen Bundesstaates Campeche auf der Halbinsel Yucatán, finden sich diapirförmige Salzdome, lokal Campeche Knolls (Campeche-Hügel) genannt, aus deren Spitzen natürlicher Asphalt austritt und lavaähnlich die Hänge herabfließt.
Bis zu dieser Entdeckung waren nur kleinere mit Asphalt bedeckte Stellen beobachtet worden, in der Campeche-Bucht jedoch entdeckte man eine Fläche von über 1 km2. In dieser Meeresregion drängen in der Jura-Periode abgelagerte Salzvorkommen aus 8–15 km Tiefe empor, bis über das Niveau des Meeresbeckenbodens hinaus, während der Asphalt aus dem von Mikroorganismen zersetzten und thermisch veränderten Erdöl hervorgeht. Die an ihrer Basis etwa 5 bis 10 km breiten Campeche Knolls sind zwischen 450 und 800 m hoch und von verschiedenartiger Gestalt (Morphologie), die meisten sind langgestreckte Bergrücken, einige haben eine runde, kuppenartiger Form. Die Hangneigung beträgt zwischen 10 und 20 %. Einer der näher untersuchten Asphaltvulkane wurde von seinen Entdeckern ‚Chapopote‘ genannt, nach dem aus der aztekischen Sprachfamilie Nahuatl stammenden Wort Chapopote bzw. dem davon in das mexikanische Spanisch entlehnte Chapapote, beides bedeutet ‚Asphalt‘.
Die Existenz chemosynthetisierender (chemotropher) Organismen ist schon länger bekannt, beispielsweise von den entlang der Mittelozeanischen Rücken anzutreffenden untermeerischen Black Smokern. Dort dienen die aufsteigenden heißen schwefelhaltigen Lösungen als Energiequelle, während im weltweit bisher einmaligen Ökosystem der Campeche Knolls der Asphalt diese Funktion erfüllt. Er ist die Grundlage großer Ansammlungen chemosynthetischer Bakterien und Muscheln aus der Familie Vesicomyidae sowie Bartwürmern, die als Seep-Indikatoren Anzeiger für austretende Fluide sind, ferner wurden Krebse und Fische beobachtet. Die Verwendung von Asphalt als Nahrungsquelle ist außergewöhnlich und in dieser Form für die Wissenschaft ein neues Phänomen, denn er stellt das Endstadium in der Umwandlung von Erdöl dar und gilt daher als wenig lebensfreundlich. Welche chemischen Verbindungen genau von den Organismen für die Chemosynthese genutzt werden, ist derzeit noch unklar, so wie auch die genauen ökologischen Zusammenhänge innerhalb dieses Lebensraums.
Der Leiter der Expedition, Prof. Gerhard Bohrmann, kommentierte die Entdeckung: „Nur selten hat man als Forscher die Gelegenheit, völlig unbekannte Dinge zu entdecken. Auf der Erde bietet das in diesem Maße nur die Tiefsee.“
Im Jahre 2007 wurden bei der bathymetrischen Kartierung mit Sonarsonden am Meeresboden des Santa-Barbara-Kanal, Kalifornien, in circa 220 Metern Wassertiefe domförmige Hügel entdeckt. Weitere Untersuchungen mit Tauchbooten durch Wissenschaftler der University of California, Santa Barbara ergaben, dass diese fast ausschließlich aus Asphalt bestehen.
In der Nähe der Asphaltvulkane befinden sich Rohöl-Förderstellen. Das dort aus der Monterey-Formation gewonnene Rohöl hat die gleiche chemische Zusammensetzung wie der Asphalt aus den Vulkanen. Die Fahrten der Forscher ergaben, dass unter Wasser im Jahre 2010 keine Ölquellen mehr aktiv waren. An einigen Stellen trat jedoch in kleineren Mengen Methan aus.
Der gefundene Asphalt ist vor ungefähr 40.000 Jahren entstanden. Die bei den Austritten entstandenen Kegel wurden seit der Eiszeit durch die Strömungen im Kanal abgetragen. Heute sind lediglich die jüngst entdeckten Hügel erhalten. Über die Entstehung der untermeerischen Austritte wurde im Jahre 2010 noch keine klare, übereinstimmende Meinung gefunden.

Joe Friggieri

Joe Friggieri (* 1946 auf Malta) ist ein maltesischer Philosoph, Dichter, Dramatiker und Theaterdirektor. Er ist Professor für Philosophie und stellvertretender Rektor an der Universität Malta.

Joe Friggieri promovierte an den Universitäten Mailand und Oxford. Von 1990 bis 1993 war Friggieri Vorsitzender des Teatru Manoel, 1993 bis 1996 Mitglied der Broadcasting Authority, 1971 bis 1974 Herausgeber des Kunstjournals Arti , Gründungsherausgeber von Kultura 21 sowie aktiver Teilnehmer und Produzent verschiedener Kulturprogramme in Radio und Fernsehen.
Er hatte verschiedene Forschungsstipendien und arbeitete als Dozent an den Universitäten von Venedig (Ca’ Foscari), Amsterdam, St. Andrews, Augsburg, Genua, Rome (Roma Tre) und Sassari.
Joe Friggieri hatte den Vorsitz des Edward de Bono Institutes für Design und Entwicklung des Denkens sowie des Instituts für Tourismus, Transport und Kultur inne. Als Präsident der „Philosophy Society“ liefert er regelmäßig Beiträge zur politisch soziokulturellen Debatte. Derzeit ist er Vorsitzender des Internationalen Instituts für Barockstudien, Malta.
Unter anderem publizierte Joe Friggieri zwei Werke über den englischen Philosophen J. L. Austin, drei Gedichtsbände, eine ganze Anzahl an Theaterstücken und die erste Geschichte der Philosophie in seiner Muttersprache Maltesisch, genannt „In-Nisga tal-Hsieb“. Joe Friggieri produzierte über vierzig Theaterstücke, darunter sieben der beliebtesten Dramen von Shakespeare. Er übersetzte Aristophanes, Molière, Ibsen, Chehov, Pirandello, Ugo Betti, Ionesco und Arthur Miller. Unter seiner Leitung wurden vier Opern aufgeführt, und er schrieb das Libretto für Charles Camilleris Il-Weghda, der ersten Oper in maltesischer Sprache sowie die Liedtexte dreier Liederzyklen desselben Komponisten.
Seine letzte Anthologie, die aus kurzen Erzählungen, Ħrejjef għal Żmienna (Tales for Our Times) besteht und ursprünglich auf Maltesisch erschienen ist, wurde von David E. Cooper im London Times Literary Supplement unter dem Titel Crammed with Fine Dreams besprochen. Er schreibt wie folgt (Originaltext in engl. Sprache):
„Joe Friggieri knüpft mit einem Sinn für das Nostalgische an Zeiten an, die noch nicht so lange vorbei sind und die mit solchen Kindheitserinnerungen ausgeschmückt sind, die nie ganz vergehen. Mit einer gewissen Wehmut wird an Momente gedacht, wo Menschen sich noch an den Wundern einfacher Dinge erfreut haben- wie der Schuljunge beispielsweise, den ein Kaleidoskop mit Phantasie solange beflügelte, bis ein neuer Lehrer kam und die Kaleidoskope für Zeitverschwendung erklärte.“
Diese Kurzgeschichten wurden auch ins Französische übersetzt und von Filprint (Malta) unter dem Titel Contes de Notre Temps verlegt. Die deutsche Übersetzung erscheint im September 2015 unter dem Titel „Erzählungen für unsere Zeit“ bei ArtoEdition in Berlin. Joe Friggieris letzte Publikation sind das Theaterstück L-Ghanja tac-Cinju, Über die letzten Tage von Sokrates, und ein Stück für Kinder und junge Erwachsene über Aesops Fabeln Fil-Gnien ta’ Esopu.
Joe Friggieri gewann mehrere Literaturpreise, unter anderem fünf Mal den „National Literary Prize“ von Malta (1993, 1999, 2003, 2008 und 2013) und den „Francis Ebejer Preis“ für das beste Theaterstück und die beste Uraufführung (Caravaggio: L-Inkjesta, Manoel Theatre, 2007). 2008 wurde er für seinen Beitrag zum kulturellen Leben Maltas zum Mitglied des Order of Merit (MOM) ernannt. 2012 gewann Friggieri den ersten Preis des „Francis Ebejer Wettbewerbs“ für Hörspiele.

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Malý Šariš

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Malý Šariš enthält die drei nach slowakischen Denkmalschutzvorschriften geschützten Objekte in der Gemeinde Malý Šariš im Okres Prešov.

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:
Abranovce | Bajerov | Bertotovce | Brestov | Bretejovce | Brežany | Bzenov | Čelovce | Červenica | Demjata | Drienov | Drienovská Nová Ves | Dulova Ves | Fintice | Fričovce | Fulianka | Geraltov | Gregorovce | Haniska | Hendrichovce | Hermanovce | Hrabkov | Chmeľov | Chmeľovec | Chmiňany | Chminianska Nová Ves  | Chminianske Jakubovany | Janov | Janovík | Kapušany | Kendice | Klenov | Kojatice | Kokošovce | Krížovany | Kvačany | Lada | Lažany | Lemešany | Lesíček | Ličartovce | Lipníky | Lipovce | Lúčina | Ľubotice | Ľubovec | Malý Slivník | Malý Šariš | Medzany | Miklušovce | Mirkovce | Mošurov | Nemcovce | Okružná | Ondrašovce | Ovčie | Petrovany | Podhorany | Podhradík | Prešov/Nižná Šebastová | Prešov A–F | Prešov H | Prešov J–Z | Prešov/Solivar | Proč | Pušovce | Radatice | Rokycany | Ruská Nová Ves | Sedlice | Seniakovce | Suchá Dolina | Svinia | Šarišská Poruba | Šarišská Trstená | Šarišské Bohdanovce | Šindliar | Široké | Štefanovce | Teriakovce | Terňa | Trnkov | Tuhrina | Tulčík | Varhaňovce | Veľký Slivník | Veľký Šariš | Víťaz | Vyšná Šebastová | Záborské | Záhradné | Zlatá Baňa | Žehňa | Žipov | Župčany

Jan Kahmann

Jan Kahmann (* 14. Mai 1947 in Gelnhausen) ist ein deutscher Gewerkschafter. Er gehörte dem geschäftsführenden Hauptvorstand der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) an und war von 2001 bis 2007 Mitglied des Bundesvorstands der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).
Kahmann machte nach dem Schulabschluss eine Ausbildung zum Matrosen in der Handelsschifffahrt. Diesen Beruf übte er bis 1972 aus. Von 1972 bis 1975 besuchte er die Hochschule für Nautik. Das Studium schloss er mit dem Patent des Kapitäns auf großer Fahrt ab. Bis 1977 arbeitete er wieder als Steuermann in der Handelsschifffahrt, zuletzt als Zweiter nautischer Offizier.
Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Seit 1977 ist Kahmann hauptberuflicher Gewerkschafter. Von 1978 bis 1983 war er in der ÖTV-Bezirksverwaltung Hamburg und bei der ÖTV-Hauptverwaltung in Stuttgart Sekretär für den Bereich Seeschiffahrt. 1983 wechselte er in die ÖTV-Bezirksverwaltung Weser-Ems mit dem Arbeitsbereich Transport und Verkehr sowie Ver- und Entsorgung. 1987 wurde er stellvertretender Vorsitzender des ÖTV-Bezirks Weser-Ems. Von 1996 bis 2000 war er dort Bezirksvorsitzender. Im Jahr 2000 wurde er in den geschäftsführenden Hauptvorstand der ÖTV gewählt, zuständig für die Bereiche Verkehr und Besondere Dienstleistungen und zeitweilig auch für den Personalbereich und Energiebereich. Mit der Gründung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft wurde er in deren Bundesvorstand gewählt. Er leitete den Bundesfachbereichs Verkehr (FB 11). Beim Bundeskongress im Oktober 2003 in Berlin wurde er mit 85,6 Prozent der Delegiertenstimmen in seinem Amt bestätigt. Beim Bundeskongress 2007 kandidierte er nicht mehr.
Kahmann war bis 2008 stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des TUI-Konzerns und der Eurogategruppe.

Corgoň liga 2013/14

Die Corgoň liga 2013/14 war die 27. Spielzeit der höchsten Spielklasse im Fußball der Slowakei und die 21. Spielzeit seit 1993. Das Eröffnungsspiel bestritten, wie auch schon in der Vorsaison, der Vorjahresmeister ŠK Slovan Bratislava und der Aufsteiger DAC Dunajská Streda mit 1:1. Alle Mannschaften spielten jeweils dreimal gegeneinander.
Mars superliga: 1993/94 | 1994/95 | 1995/96 | 1996/97 | 1997/98 | 1998/99 | 1999/2000 | 2000/01 | 2001/02 | 2002/03
Corgoň liga: 2003/04 | 2004/05 | 2005/06 | 2006/07 | 2007/08 | 2008/09 | 2009/10 | 2010/11 | 2011/12 | 2012/13 | 2013/14
Fortuna liga: 2014/15 | 2015/16
Kontinentale Pokalwettbewerbe: Champions League | Europa League
Landesmeisterschaften: Albanien | Andorra | Armenien | Aserbaidschan | Belgien | Bosnien und Herzegowina | Bulgarien | Dänemark | Deutschland | England | Estland | Färöer | Finnland | Frankreich | Georgien | Gibraltar | Griechenland | Irland | Island | Israel | Italien | Kasachstan | Kosovo | Kroatien | Lettland | Litauen | Luxemburg | Malta | Mazedonien | Moldawien | Montenegro | Niederlande | Nordirland | Norwegen | Österreich | Polen | Portugal | Rumänien | Russland | San Marino | Schottland | Schweden | Schweiz | Serbien | Slowakei | Slowenien | Spanien | Tschechien | Türkei | Ukraine | Ungarn | Wales | Weißrussland | Zypern