Siggelkow

Siggelkow ist eine Gemeinde im Südosten des Landkreises Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Eldenburg Lübz mit Sitz in der Stadt Lübz verwaltet.

Die Gemeinde liegt in den Niederungen der Elde, etwa acht Kilometer südöstlich von Parchim und zirka zehn Kilometer südlich von Lübz. An der Nordgrenze des Gemeindegebiets fließen die Müritz-Elde-Wasserstraße und ein Altarm der Elde, in die der Gehlsbach und der Moosterbach münden. Stehende Gewässer sind der Sabelsee und der Blanksee. Siggelkow ist reich an Naturschutzgebieten, so die Naturschutzgebiete Wüstemoor am Blanksee, das Naturschutzgebiet Gehlsbachtal bei Klein Pankow und das Naturschutzgebiet Sabelsee bei Groß Pankow. Größere Waldgebiete im Gemeindegebiet sind die Siggelkower Tannen im Westen, die Pankower Tannen im Süden und das kleine Waldgebiet um den höchsten Punkt der Gemeinde, den Heideberg mit 77,3 m ü. NHN, bei Redlin.

Südlich des Gemeindegebietes verläuft die Bundesautobahn 24, welche über den Anschluss Suckow erreichbar ist.

Ortsteile der Gemeinde sind Groß Pankow, Klein Pankow, Neuburg, Redlin und Siggelkow.

Die Ortsteile der Gemeinde sind slawischen Ursprungs. Im Jahr 1235 wird Siggelkow erstmals als Siklecowe urkundlich erwähnt. Es folgen Redlin 1307, Klein Pankow 1364, Groß Pankow 1396 und Neuburg 1451. Das Gebiet lag immer im Grenzgebiet zwischen Mecklenburg und Brandenburg. Seit dem 13. Jahrhundert bis 1452 gehörte die Gegend erst zum Kloster Dünamünde (heute Daugavgriva) in Lettland und dann zum Kloster Templin. Danach gehört das Land bis auf Redlin zu Mecklenburg-Schwerin. Nach dem Zweiten Weltkrieg und Gründung der DDR kommt Siggelkow und das Dorf Redlin erst zum Land Mecklenburg und dann zum Bezirk Schwerin. Seit der Wende 1990 gehört Siggelkow zum Land Mecklenburg-Vorpommern und ab dem 1. Juli 2004 zum Amt Eldenburg Lübz.

Der Name von Siggelkow stammt vom altslawischen žih ab und deutet auf den slawischen Lokator hin, also Ort des Žichlik.

Auch Pankow wurde nach dem Lokator benannt, Ort des Pąk.

Das Wappen wurde am 2. März 2001 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 238 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Gold eine schräglinke blaue Wellenleiste, begleitet: vorn von einer auf einem schwarzen Astende sitzenden roten Eule, hinten von einer in der bauchigen Mitte profilierten roten Urne mit zwei Henkeln.“

Das Wappen wurde von dem Schweriner Heraldiker Karl-Heinz Steinbruch gestaltet.

Die blaue Wellenleiste symbolisiert den durch die Gemeinde fließenden Moosterbach. Die Urne symbolisiert die zahlreichen ur- und frühgeschichtlichen Grabungsfunde, die in der Gemeinde aufgenommen werden konnten. Die in der vorderen Schildhälfte befindliche Eule – die Wappenbilderordnung des Herold unterscheidet nicht zwischen Uhu und Eule – steht nicht nur für die schöne Umgebung der Gemeinde und die Bedeutung des Naturschutzes, sondern insbesondere für die Bedeutung einer intakten Natur als Wirtschaftsfaktor – den Tourismus.

Die Flagge der Gemeinde ist längsgestreift von Blau, Gold (Gelb) und Blau. Die blauen Streifen nehmen je vier Neuntel der Höhe des Flaggentuches ein, der goldene (gelbe) Streifen nimmt ein Neuntel ein. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, auf jeweils fünf Achtel der Höhe der beiden blauen Streifen übergreifend, das Gemeindewappen. Die Länge des Fahnentuches verhält sich zur Höhe wie 5:3.

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Siggelkow

Dorfkirche in Siggelkow

Dorfkirche in Groß Pankow

Dorfkirche in Redlin

Dorfkirche in Klein Pankow

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Trialeti-Gebirge

Trialeti-Gebirge

Trialeti-Gebirge

Das Trialeti-Gebirge (georgisch თრიალეთის ქედი, Trialetis Kedi) ist ein Gebirgszug in Georgien.

Er liegt im Kleinen Kaukasus im Zentrum des Landes und verläuft 144 km in ost-westlicher Richtung. Seine Breite beträgt 30 km. Die höchste Erhebung ist der MCM Handtaschen Klassische

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; margin:0px;“>2850 m hohe Berg Schawiklde („Schwarzer Fels“).

Der östliche Rand des Gebirgszugs verläuft entlang der westlichen Grenze der georgischen Hauptstadt Tiflis, das westliche Ende befindet sich am Fluss Kura, südwestlich von Bordschomi. Die westliche Fortsetzung bildet das Meschetische Gebirge. Das Trialeti-Gebirge wird in voller Länge vom Fluss Kzia (im Mittel- und Unterlauf Chrami genannt) durchzogen. Das Gebirge entstand durch vulkanische Tätigkeit während des Paläogens. Im westlichen Teil des Gebirgszugs herrschen junge, andesitische Laven vor.

Die Hänge des Gebirgszugs sind hauptsächlich von sommergrünen Wäldern bedeckt, darunter Eichen, Buchen und Hainbuchen. Der westliche Teil ist von Nadelholzgewächsen und Mischwäldern mit Tannen, Fichten, Kiefern, Buchen und Eichen bedeckt.

Der Trialeti-Gebirgszug war bereits im Jungpaläolithikum und zur frühen Bronzezeit im 4. Jahrtausend besiedelt. Auf dem Zalka-Plateau (auch Tsalka-Hochebene oder -Plateau) gruben Archäologen entsprechende Funde der Trialeti-Kultur aus. Später wurde das Gebirge von Handelsstraßen durchzogen, die Iberien mit dem Byzantinischen Reich und Armenien verbanden. Davon zeugen Ruinen alter Karawansereien. Händler bauten im Trialeti-Gebirge auch Manglissi, Georgiens älteste Stadt.

Auf der Zalka-Hochebene wurden im 6. und 7. Jahrhundert sowie zwischen dem 10

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. und 13. Jahrhundert viele Kirchen erbaut, darunter die Basiliken Tetrizqaro, Tak kili, Kuschtschi und Edrani. Am Berg Didgori (1647 m) im östlichen Teil des Trialeti-Gebirgszugs besiegte der georgische König Dawit IV. der Erbauer am 12. August 1121 eine quantitativ weit überlegene Seldschuken-Armee unter Führung Emir Nejm-add-din-il-Ghazis.