Schlagwort-Archiv: MCM Taschen Boston

Francesco Rognoni

Francesco Rognoni Taeggio (* nach 1570 in Mailand; † nach 1626 ebenda) war ein italienischer Komponist und Violinist

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Francesco Rognoni, Sohn des aus dem Val Taleggio stammenden Musikers Riccardo Rognoni

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, wirkte zunächst als Kapellmeister des Fürsten Francesco Filiberto von Masserano, ab 1613 war er in den Diensten des Regenten von Mailand und ab 1620 wurde er als Kapellmeister der Kirche S. Ambrogio erwähnt. Rognoni wurde von seinem Zeitgenossen, dem Schriftsteller Girolamo Borsieri, als ausgezeichneter Flötist und Geiger beschrieben.

Neben verschiedenen Messen veröffentlichte Rognoni 1608 und 1624 je eine Sammlung mit polyphoner Musik, 1613 eine Sammlung mit Madrigalen. 1614 erschien sein Lehrwerk Aggiunta della scolaro di violino & altri stromenti (verschollen). Als Fortsetzung erschien 1620 sein heute bedeutendstes Werk, die Selva de varii passaggi, die sich eingehend mit der Gesangs- und Violintechnik sowie der Verzierungstechnik (Diminution) auseinandersetzt. Die Widmungen verschiedener Werke verdeutlichen seine Beziehungen zum polnischen König Sigismund III. von Polen und zu Erzherzog Karl von Österreich.

Rognonis Schriften werden heute von der Musikwissenschaft im Dienste der historischen Aufführungspraxis erforscht.

Sein Vater Riccardo Rognoni gilt ebenfalls als Verfasser einer Diminutionslehre. Sein Bruder Giovanni Domenico Rognoni war als Priester, Organist und Kapellmeister tätig, unter anderem anderem an S. Sepolcro und in der herzoglichen Kapelle

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Evangelische Kirche Leuscheid

Die Evangelische Kirche Leuscheid wurde 1131 erstmals urkundlich erwähnt und war eine katholische Marienkirche. Turm und Langhaus entsprechen diesem Alter. Querhaus, Chor und Sakristei wurden im 14. und 15. Jahrhundert erbaut. In den 1960er Jahren wurde die inzwischen evangelische Bruchsteinkirche von Leuscheid verputzt und renoviert.

Der Bau ist eine dreischiffige Basilika mit Westturm, Querhaus und polygonaler Chorapsis

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. An die Südseite des Querhauses ist die zweigeschossige Sakristei mit hohem Schieferdach angebaut. Der romanische Turm ist viergeschossig. Das Glockenstockwerk hat eine Gliederung durch Lisenen und Rundbogenfries auf

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. An allen Seiten hat der Turm zwei gekuppelte Rundbogenfenster.

Das Taufbecken ist romanisch. Es steht im südlichen Querhaus und wird von sechs Säulen getragen

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. Es besteht aus Trachyt und hat eine runde Kuppa.

Die Glocken sind von 1446, 1559 und die dritte unbestimmbar ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert.

Die Kirche ist unter der Nummer A 2 in die Liste der Baudenkmäler in Windeck eingetragen.

Koordinaten:

San Miguel de Celanova

San Miguel de Celanova ist eine präromanische Kapelle aus dem 10. Jahrhundert, die dem mozarabischen Baustil zugerechnet wird. Sie befindet sich in Celanova, dem Hauptort der gleichnamigen Gemeinde, in der autonomen spanischen Region Galicien und liegt 26 km südlich von Orense. 1923 wurde sie zum Kulturdenkmal (Monumento Nacional) erklärt.

936 gründete Rudesindus, Sohn des Grafen von Vilanova, das Kloster Cellanova, zu dem die Kirche San Salvador und eine kleine Kapelle oder Oratorium gehörten. Letzteres wurde als ospitiolum (Kapelle für Gäste) bezeichnet und war für Kleriker auf Reisen gebaut worden. Von der mittelalterlichen Klosteranlage ist heute nur noch diese dem Erzengel Michael geweihte Kapelle erhalten.

Rudesindus wird in Galicien als San Rosendo verehrt, der nach der Legende gegen Normannen und Mauren gekämpft haben soll. Er war zunächst Bischof von Dume (bei Braga, heute Portugal) und wurde später Mönch, vielleicht auch Abt von Celanova. 970 wurde er zum Bischof von Iria Flavia (heute Padrón) ernannt, ein Amt, das er bis zu seinem Tod 977 ausübte. Der Besitz, auf dem er das Kloster gründete, war eine Schenkung des galicischen Königshauses an die Familie von Rudesindus und Erbe seines Bruders Fruela, der es für die Klostergründung stiftete. 942 fand die Weihe der Abtei statt. Als 1180 ein Mönch namens Ordoño die Biographie von Rudesindus verfasste, erwähnte er auch eine Urkunde von 1002, in der die kleine Kapelle als bewundernswertes Bauwerk gerühmt wird.

Das heutige Kloster San Salvador de Celanova wurde im 16. Jahrhundert völlig neu und wesentlich größer wiederaufgebaut und später barockisiert. 1952 und 1954 wurden unter Leitung der Architekten Luis Menéndez Pidal und F. Pons Sorolla Restaurierungsarbeiten an der Michaelskapelle durchgeführt. Dabei wurde die Gründungsinschrift freigelegt.

San Miguel de Celanova ist mit einer Länge von 8,50 Metern und einer Breite von 3,85 Metern ein sehr kleines Gebäude und hat nur eine Fläche von 25 m². Der Bau besteht aus drei Raumteilen. Den Eingang bildet ein rechteckiges Vestibül, an das sich ein quadratischer Hauptraum anschließt. Dieser mündet im Osten in eine Apsis mit hufeisenförmigem Grundriss, die mit einem Durchmesser von 1,35 Metern eher an die Gebetsnische (Mihrab) einer Moschee erinnert. Der turmartige Mittelteil erreicht eine Höhe von sechs Metern.

Das Mauerwerk besteht aus großen, sorgfältig behauenen Granitquadern, die – wie die Bauten aus westgotischer Zeit – in regelmäßigen Lagen und ohne Mörtel aneinandergefügt sind. Strebepfeiler gliedern Vestibül und Mittelbau. Letzterer besitzt ein Pyramidendach, das auf Granitplatten aufliegt, die von steinernen Konsolen getragen werden. Wegen ihrer wulstförmigen Verzierungen werden diese als Röllchenkonsolen bezeichnet. Sie sind mit Reliefs von Rosetten und Sonnenrädern versehen und denen in San Miguel de Escalada ähnlich. Vestibül und Apsis besitzen Satteldächer, die weniger ausladend sind. Den oberen Abschluss der Mauern bildet eine Gesimsleiste, über der an der Apsis ein in Stein geschnittener Zahnfries verläuft. Der einzige Eingang befindet sich – wie es in mozarabischen Kirchen häufig der Fall ist – auf der Südseite des Gebäudes. Alle Gebäudeteile haben schmale, schlüssellochförmige Fensteröffnungen.

Alle drei Raumteile sind eingewölbt. Der Vorraum besitzt ein hufeisenförmiges Tonnengewölbe, der Mittelteil ein aus Ziegel gemauertes und verputztes Kreuzgratgewölbe, dessen gestelzte Schildbögen auf Röllchenkonsolen aufliegen. Die kleine Apsis ist – wie die beiden Apsiden von Santiago de Peñalba – von einer achtteiligen Schirmkuppel überspannt. Eng geschlossene Hufeisenbögen

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, wie sie für die mozarabische Architektur typisch sind, trennen Apsis und Vorraum vom quadratischen Hauptraum. Ein Alfizrahmen – ebenfalls ein mozarabisches Stilelement – verläuft um den Hufeisenbogen der Apsis und verstärkt den Eindruck, es handele sich bei diesem Bogen um den Eingang zu einem Mihrab.

Am Apsisbogen haben sich Reste der ursprünglichen Bemalung erhalten. Auf dem Alfizrahmen ist in roter Farbe ein Flechtband dargestellt.

Über dem Türsturz ist ein Stein mit einer lateinischen Inschrift eingemauert, in der sich Fruela als Stifter der Kirche ausgibt. Gleichzeitig wendet er sich mit der Bitte an Gott, allen, die hier beten, ihre Sünden zu vergeben, und er bittet den Leser der Inschrift, für ihn zu beten.

Die Anordnung der drei Räume ist eine Abfolge von Rechteck, Quadrat und Kreis und symbolisiert den Weg vom Irdischen zum Göttlichen. Der Grundriss ist in ein Lateinisches Kreuz eingeschrieben, die im Inneren fast runde Apsis in das Quadrat der Außenmauern eingebettet. Der Kreis gilt als Symbol des Himmels und der Vollkommenheit und das Quadrat wie die Zahl Vier als Symbol der Schöpfung, der Welt. Die achtteilige Kuppel stellt den Übergang des Quadrates zum Kreis dar und die Zahl Acht erinnert daran, dass Jesus nach christlicher Lehre am achten Tage von den Toten auferstanden ist.

Koordinaten:

Augustin Buddeus

Augustin Buddeus auch: August Buddaeus, Buddäus, Budde, Ptolemaeus; (* 7

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. August 1695 in Anklam; † 25. Dezember 1753 in Berlin) war ein deutscher Mediziner.

Augustin war der Sohn des Pfarrers in Anklam Franz Budde (1634–1706) und somit ein Halbbruder von Johann Franz Buddeus. Er studierte ab dem 10. September 1712 an der Universität Jena, ab dem 25. Mai 1716 der Universität Halle und ab dem 17. Juni 1717 der Universität Leiden, wo er ein Schüler von Herman Boerhaave wurde. Für weitere anatomische Forschungen begab er sich nach Frankreich und England

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. Am 18. Juni 1721 kehrte er nach Leiden zurück, wo er am 3. November desselben Jahres mit der Arbeit de muscolorum actione et antagonismo zum Doktor der Medizin promovierte. 1723 wurde er Professor der Anatomie und Physiologie am medizinisch-chirurgischen Kollegium in Berlin und Direktor des Theatrum anatomicum. Als solcher sorgte für eine Vergrößerung der Anstalt und vermehrte den Leichenbezug. Seit 1723 war er ordentliches Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften. 1725 erhielt er den Titel eines Hofrats und wurde Leibarzt von Friedrich Wilhelm I. (Preußen). Am 14. November 1726 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt. Zudem verfasste einige Arbeiten in der karolinischen Akademie der Wissenschaften. Er starb an einem Schlaganfall

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Buddeus verheiratete sich mit der jüngsten Tochter des herzoglich-lüneburgischen Leibarztes in Celle und späteren Leibarztes in Hannover Robert Scott.

Andree Werner

Andree Werner (* 15. März 1974 in Möhnesee-Körbecke) ist ein deutscher Moderator und Sprecher

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Andree Werner ist ausgebildeter Radiojournalist und absolvierte sein Volontariat bei dem Lokalsender 107.7 Radio Hagen.

2003 begann er als Freier Mitarbeiter bei Hellwegradio in Soest und bei Radio Sauerland in Meschede. In Meschede moderierte er 2003 auch seine erste Sendung mit dem Namen „S-Club-Charts“

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. In den folgenden Jahren arbeitete Andree Werner unter anderen bei SR 1 Europawelle in Saarbrücken als Moderator der Sendungen „Absolut Musik“ und den Morgensendungen am Wochenende sowie bei RTL Radio in Luxemburg. Dort moderierte er zwischen Mai 2013 und Juni 2015 neben der Morningshow „Guten Morgen Deutschland“ regelmäßig die Nachmittagssendung von 15 bis 19 Uhr.

Aktuell arbeitet Andree Werner als freiberuflicher Moderator und Sprecher. Im Radio ist er bei dem saarländischen Sender Radio Salü zu hören

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. Darüber hinaus auch in verschiedenen Werbespots, unter anderen für „Luxair Tours“, „BabyOne“ oder auch im Imagefilm der Banque de Luxembourg.

Anja Lundholm

Anja Lundholm (* 28. April 1918 in Düsseldorf; † 4. August 2007 in Frankfurt am Main; eigentlich Helga Erdtmann) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie verwendete auch die Pseudonyme Ann Berkeley, Alf Lindström.

Anja Lundholm, geboren als Helga Erdtmann, war die Tochter des Apothekers Erich Erdtmann aus Krefeld und seiner aus einer Bankiersfamilie in Darmstadt stammenden jüdischen Ehefrau. Sie wuchs in Krefeld auf. Von 1936 bis 1939 studierte sie Klavier, Gesang und Schauspiel an der Staatlichen Akademischen Hochschule für Musik in Berlin und übernahm kleinere Rollen in Filmen der Ufa. Nachdem ihr Vater, der sich vom Deutschnationalen zum überzeugten Nationalsozialisten und Mitglied der SS entwickelt hatte, seine jüdische Ehefrau 1938 in den Selbstmord getrieben hatte, gelang Helga Erdtmann, die als „Halbjüdin“ im Dritten Reich von den diskriminierenden Bestimmungen der Nürnberger Gesetze betroffen war, 1941 mit Hilfe gefälschter Papiere die Flucht nach Italien

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In Rom schloss sie sich einer internationalen Widerstandsgruppe an, wurde allerdings 1943 kurz nach der Geburt ihres ersten Kindes Diana aufgrund der Denunziation durch ihren Vater, der bereits 1934 in die SS eingetreten war, von der Gestapo verhaftet. Nach ausgedehnten Verhören und Misshandlungen überführte man sie November 1943 nach Innsbruck. Dort wurde sie in einem Prozess wegen Hochverrats zum Tode verurteilt und im Frühjahr 1944 ins Konzentrationslager Ravensbrück gebracht, wo es ihr gelang

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, ihrer beabsichtigten „Vernichtung durch Arbeit“ zu entgehen. Ab Ende 1944 war sie Zwangsarbeiterin in einem KZ-Außenlager, aus dem sie mit anderen Häftlingen im April 1945 auf einem „Todesmarsch“ evakuiert wurde. Sie konnte fliehen und gelangte durch die russischen Linien zur britischen Armee in Lüneburg.

In der Folge verschlug es die Autorin nach Brüssel, wo sie den schwedischen Kaufmann Lundholm kennenlernte. Sie heiratete Lundholm, nahm die schwedische Staatsbürgerschaft an und hielt sich mit ihrem Ehemann an verschiedenen Orten in Europa auf. Während dieser Zeit arbeitete sie als Dolmetscherin und freie Journalistin für britische Zeitungen. Nachdem ihre Ehe mit Lundholm geschieden worden war, ließ Anja Lundholm sich 1953 in Frankfurt am Main nieder, wo sie bis zu ihrem Tod als freie Schriftstellerin und Übersetzerin lebte, seit den Fünfzigerjahren stark behindert durch ihre Multiple-Sklerose-Erkrankung. Sie führte die Erkrankung auf die an ihr in Ravensbrück vorgenommenen medizinischen Versuche zurück.

Anja Lundholm war Mutter zweier Kinder: Ihre Tochter Diana wurde 1943 kurz vor ihrer Verhaftung geboren und galt bis Anfang der 1950er Jahre als verschollen; aus der Ehe mit Lundholm ging 1951 der Sohn Melvyn hervor. 1953 wurde ihr auf Betreiben ihres mittlerweile entnazifizierten Vaters das Sorgerecht über ihre beiden Kinder entzogen.

Anja Lundholm war Verfasserin von vorwiegend autobiografischen Romanen, in denen sie ihr abenteuerliches Schicksal zwischen 1927 und 1949 verarbeitete; vor allem mit der Schilderung ihrer Zeit im Frauen-KZ Ravensbrück in Das Höllentor erregte sie in den Achtzigerjahren großes Aufsehen in der Bundesrepublik, während das Buch in der DDR unerwünscht war.

Anja Lundholm war Mitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller.

Sie starb am 4. August 2007 in Frankfurt nach langer Krankheit im Alter von 89 Jahren.

Quelle: Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Bd. 8

Jean-Léon Gérôme

Jean-Léon Gérôme (* 11. Mai 1824 in Vesoul, Haute-Saône; † 10

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. Januar 1904 in Paris), war ein französischer Historienmaler und Bildhauer. Sein Werk ist dem akademischen Historismus zuzuschreiben.

Gérôme kam mit 17 Jahren nach Paris und wurde dort Schüler von Paul Delaroche, den er von 1844 bis 1845 auf einer Italienreise begleitete. Bereits zwei Jahre nach seiner Rückkehr debütierte Gérôme auf der jährlichen Ausstellung des Pariser Salons mit seinem Gemälde Hahnenkampf, für das er auch ausgezeichnet wurde. Auch in den Folgejahren war er ein regelmäßiger Teilnehmer dieser wichtigsten französischen Kunstausstellung, sein bevorzugtes Sujet waren historische und mythische Themen. Wesentlichen Einfluss auf seine Malerei hatte eine Reise in die Türkei im Jahre 1854 und eine weitere, die ihn 1857 nach Ägypten führte. 1875 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.

Gérôme war auch ein erbitterter Kämpfer gegen den Impressionismus. Im Alter von fast 80 Jahren starb er am 10. Januar 1904 in Paris.

Ein für Gérôme typisches Gemälde ist Pollice verso aus dem Jahre 1872. Es gilt als eines der herausragendsten Werke, die Gladiatoren zum Thema haben, und als das Bild, das unsere heutige Vorstellung über Gladiatorenkämpfe entscheidend prägte. Gérôme hatte umfangreiche Recherchen betrieben und intensiv in Pompeji ausgegrabene Rüstungen studiert. Sein Gemälde beruht daher auf dem damaligen Forschungsstand. Die Kombination der Ausrüstungsgegenstände ist nach heutigem Wissensstand zwar nicht zutreffend, Pollice verso gibt die Atmosphäre des entscheidenden Moments jedoch treffend wieder: Unter dem durch das Sonnensegel gefilterte Licht fällt eine aufgeregte Menge das Todesurteil über den unterlegenen Kämpfer

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. Selbst die weiß gekleideten Vestalinnen, die dem als Staatsakt geltenden Gladiatorenkampf stets beiwohnten, lassen sich zur tödlichen Geste hinreißen, die allerdings in römischer Zeit nicht als nach unten zeigender Daumen belegt ist. Sowohl das Sonnensegel als auch der privilegierte Sitzplatz der Vestalinnen sind jedoch historisch belegt. Der Regisseur Ridley Scott, der im Jahr 2000 den Film Gladiator drehte, ließ sich nach eigenem Eingeständnis von diesem Gemälde zu seinem Film inspirieren.

Weniger bekannt sind Gérômes Porträts von Personen der französischen Geschichte, darunter Bilder Ludwigs XIV

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., Molières und Marschall Michel Neys. Gérôme arbeitete darüber hinaus auch als Bildhauer. Seine Bellona aus Elfenbein, Metall und Edelsteinen wurde in der Royal Academy of Arts in London ausgestellt und seine Figurengruppe Bacchus und Amor wurde vom Pariser Salon 1881 mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

Gérômes lebensgroßer Marmorakt Tanagra war eine der Sensationen am Pariser Salon von 1890. Die höchst detailliert ausgeführte Personifikation der gleichnamigen antiken Stadt hält auf der ausgestreckten linken Handfläche eine Terrakotta-Figur, die auf die damals sehr beliebten Tanagra-Figuren verwies. Seine bemalte Gipsfigur Corinthe stellt eine sitzende, nackte, nur mit Kopf-, Brust- und Armschmuck gekleidete Frau dar.

Ein im Jahre 2009 im Depot des Frankfurter Städel „wiederentdecktes“ Gemälde Gérômes aus dem Jahr 1874 Heiliger Hieronymus wurde 2011 nach einer Restaurierung zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Das Gemälde war dem Museum 1935 von den Erben des Frankfurter Bankiers Otto Hauck geschenkt worden und umgehend in das Depot gestellt worden.

Diogenes, 1860

Der Neger (Meister der Hunde)
Romantisierende Darstellung eines schwarzen Mannes als Beispiel für den Orientalismus (Kunst)

Schwarzer Başı Bozuk, 1869

Selbstporträt, 1886

Tanagra, 1890

Guiglia

Guiglia ist eine italienische Gemeinde (comune) mit 3931 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in der Provinz Modena in der Emilia-Romagna. Die Gemeinde liegt etwa 24 Kilometer südsüdöstlich von Modena und etwa 31 Kilometer westsüdwestlich von Bologna am Parco regionale dei Sassi di Roccamalatina. Der Panaro bildet die westliche Gemeindegrenze zur Nachbargemeinde Marano sul Panaro. Giuglia grenzt im Nordosten an die Metropolitanstadt Bologna.

Die frühere Strada Statale 623 dei Passo Brasa (heute eine Provinzstraße) führt von Modena durch die Gemeinde nach Gaggio Montano.

Bastiglia | Bomporto | Campogalliano | Camposanto | Carpi | Castelfranco Emilia | Castelnuovo Rangone | Castelvetro di Modena | Cavezzo | Concordia sulla Secchia&nbsp

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;| Fanano | Finale Emilia | Fiorano Modenese | Fiumalbo | Formigine | Frassinoro | Guiglia | Lama Mocogno | Maranello | Marano sul Panaro | Medolla | Mirandola | Modena | Montecreto | Montefiorino | Montese | Nonantola | Novi di Modena | Palagano | Pavullo nel Frignano | Pievepelago | Polinago | Prignano sulla Secchia | Ravarino | Riolunato | San Cesario sul Panaro | San Felice sul Panaro | San Possidonio | San Prospero | Sassuolo | Savignano sul Panaro | Serramazzoni | Sestola | Soliera | Spilamberto | Vignola | Zocca

Bambuseae

Halme von Bambusa vulgaris

Die Bambuseae sind eine von drei Tribus der Unterfamilie der Bambusoideae mit verholzenden Bambusarten, die in den Tropen und Subtropen der Neuen und Alten Welt beheimatet sind.

Die Vertreter der Tribus bilden pachymorphe Halmbasen (pachymorphe Rhizome), einige Vertreter der Gattung Chusquea bild auch leptomorphe Rhizome. Die Halme verholzen und sind meist hohl, nur die Chusquea-Arten und wenige andere Arten bilden massive Halme. Sie entwickeln sich in zwei Phasen: Anfangs wachsen die Halme von Halmblättern geschützt und unverzweigt zur vollen Länge aus und verholzen in einer zweiten Phase

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, wobei sich Äste und Laubblätter bilden. Die Äste entwickeln sich entweder akropetal (von der Basis zur Spitze des Halms hin) oder bidirektional (die ersten Äste erscheinen nahe der Halmmitte). Die Äste werden meist nur aus einer Knospe je Knoten gebildet. Die Gattungen Apoclada, Filgueirasia und Holttumochloa bilden mehrere beinahe gleich große Knospen je Knoten, die Gattung Chusquea einen mittigen größeren und mehrere kleinere Knospen. Die Halmblätter sind meist gut ausgebildet und zeigen breite Blattscheiden und gut ausgebildete bis reduzierte Halmblattspreiten. Halmblattspreiten können auch fehlen oder sie ähneln beispielsweise bei der Gattung Aulonemia und bei einigen Arten der Gattung Chusquea denen der Laubblätter. Die Laubblätter haben ein äußeres Blatthäutchen, die Laubblattscheiden sind häufig gefranst oder tragen an der Spitze öhrchenförmige Anhängsel. Die Laubblattspreiten bilden meist einen stielartigen Ansatz und können abgeworfen werden.

Die Vertreter der Tribus blühen meist zyklisch nach jeweils mehreren Jahren, wobei ganze Gruppen gleichzeitig blühen und die Pflanzen dann absterben (hepaxanth). Die zusammengesetzten Blütenstände werden in einer Wachstumsperiode gebildet und bestehen aus Ährchen und haben dann keine Tragblätter, oder sie haben mehrere Wachstumsperioden, Scheinährchen (Ährchen mit an der Basis liegenden Knospen, aus dehnen weitere Scheinährchen gebildet werden) und haben dann Tragblätter. Die Ährchen sind zweigeschlechtig und bilden ein bis viele zwittrige Blütchen. Die Hüllspelzen können stark reduziert sein oder fehlen, selten werden bis zu sechs Hüllspelzen gebildet. Die Deckspelze ist mehrnervig und ähnelt in ihrer Textur den Hüllspelzen. Die Vorspelze ist zweifach gekielt, ebenfalls mehrfach geadert mit einer geraden Anzahl an Blattadern. Als Früchte werde meist einfache, seltener beispielsweise bei den Gattungen Alvimia, Dinochloa, Ochlandra, Olmeca und zumindest bei einer Art von Guadua geschnabelte oder bei den Gattungen Actinocladum und Merostachys nussförmige Karyopsen mit linealischem Hilum gebildet.

Die Basischromosomenzahl ist x = 10 und 12, seltener 11, die Chromosomenzahl beträgt 2n = 40, 46, 48, 70 oder 72, seltener 20 oder 40.

Die Bambuseae sind eine der drei Tribus in der Unterfamilie der Bambusoideae. Traditionell wurde die Unterfamilie in zwei Tribus unterteilt, den verholzenden Bambuseae und den krautig wachsenden Olyreae. Phylogenetische Untersuchungen haben gezeigt, dass die Bambuseae in diesem Sinn nicht monophyletisch sind. Die krautig wachsenden Olyreae bilden das Schwestertaxon der tropisch und subtropisch verbreiteten, verholzenden Bambusgattungen. Die in den gemäßigten Klimazonen auftretenden verholzenden Bambusgattungen sind das Schwestertaxon zur Gruppe aus krautig wachsenden und tropischen und subtropischen, verholzenden Bambusgattungen und wurden einer eigenen Tribus Arundinarieae zugeordnet. Als gemeinsames Merkmal der Tribus werden der zeitliche Ablauf der Entwicklung der Äste (akropetal oder biderektional) angegeben.

Damit ergibt sich innerhalb der Bambusoideae folgendes Kladogramm:

Arundinarieae

Bambuseae

Olyreae

Es werden zwei Gruppen unterschieden: Verholzende Bambusarten, die in den Tropen und Subtropen der Neuen Welt beheimatet sind, und verholzende Arten, die ihr Verbreitungsgebiet in den Tropen und Subtropen der Alten Welt haben. Die Gruppen werden weiter in sieben Untertribus unterteilt mit zusammen 66 Gattungen. Die Bamboo Phylogeny Group gibt 2012 folgende Untertribus und Gattungen für die Bambuseae an:

Der Gruppe werden drei Untertribus mit zusammen 19 Gattungen und etwa 377 Arten zugerechnet

Der Untertribus werden 14 Gattungen mit zusammen etwa 172 Arten zugerechnet:

Der Untertribus wird eine Gattung mit etwa 160 Arten zugerechnet:

Der Untertribus werden fünf Gattungen mit zusammen etwa 45 Arten zugerechnet

Der Gruppe werden vier Untertribus mit zusammen 47 Gattungen und etwa 407 Arten zugerechnet

Der Untertribus werden 28 Gattungen mit zusammen etwa 264 Arten zugerechnet:

Der Untertribus werden acht Gattungen mit zusammen etwa 33 Arten zugerechnet:

Der Untertribus werden zehn Gattungen mit zusammen etwa 88 Arten zugerechnet:

Der Untertribus wird eine Gattung mit etwa 22 Arten zugerechnet

Arbeitskreis der Hochschullehrer für Messtechnik

Der Arbeitskreis der Hochschullehrer für Messtechnik e.V. (AHMT) ist ein deutscher Verein von Universitätsprofessoren auf dem Gebiet der Messtechnik.

Der Verein wurde 1987 gegründet. Er hat seinen Sitz in München und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Ihm gehören mehr als 80 Universitätsprofessoren als ordentliche Mitglieder und ständige internationale Gäste an.

Neben den ordentlichen Mitgliedern kann jede natürliche oder juristische Person als förderndes Mitglied aufgenommen werden. Fördernde Mitglieder oder Vertreter fördernder Firmen oder Institutionen können am Messtechnischen Symposium und mit beratender Stimme an der Mitgliederversammlung teilnehmen.

Er veranstaltet jährlich im Herbst ein Treffen an einer der Universitäten der Mitglieder. Es ist mit der Mitgliederversammlung und einem zweitägigen Messtechnischem Symposium verbunden, auf dem vor allem Nachwuchswissenschaftler über Forschungsarbeiten berichten. Die Beiträge erschienen bis 2014 als eigene Reihe im Shaker Verlag und seit 2015 im De Gruyter Verlag

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. Weitere Beiträge werden in der Zeitschrift tm – Technisches Messen veröffentlicht.

Zur Förderung junger, auf dem Gebiet der Messtechnik arbeitender Wissenschaftler wird jährlich der Messtechnik-Preis für herausragende Arbeiten, i. a. Dissertationen, verliehen, die einen wesentlichen Beitrag zur Fortentwicklung der Messtechnik darstellen. Er ist mit einer Urkunde und einem Geldbetrag verbunden. Der Preisträger soll sich durch gute Studienleistungen ausgezeichnet haben.