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Maxwell Lucas

Maxwell „Max“ „The Saxman“ Lucas (* 13. September 1910 in Amherst (Nova Scotia), Kanada; † im Mai 2010 in New York City) war ein US-amerikanischer Rhythm & Blues- und Jazz-Saxophonist (Bariton, Alt, Tenor)

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.

Lucas kam mit seiner Familie 1919 in die Vereinigten Staaten und wuchs in Washington, D.C. auf. Mit 14 Jahren begann er Altsaxophon zu spielen, mit 16 Jahren zog er mit seiner Mutter nach New York und gehörte er Hugh Kirksy and his Orchestra an. In den 1940er-Jahren entstanden erste Aufnahmen mit Musikern des Rhythm and Blues, Ed Wonder Veer und Douglas Blackman. Im folgenden Jahrzehnt ging er mit Buddy Johnson Orchestra

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, dem er zwanzig Jahre angehörte, auf ausgedehnte Tourneen. Im Laufe seiner Karriere spielte er auch mit den Jazzgrößen Louis Armstrong (1939/40), Chick Webb/Ella Fitzgerald mcm taschen sale, Hot Lips Page, Cootie Williams, und Thelonious Monk. Er spielte in der Band von Fess Williams, tourte mit Tiny Bradshaw in Japan und begleitete Billie Holiday und Dinah Washington, im New Yorker Apollo Theater auch Aretha Franklin und Nat King Cole. In seinen späteren Jahren trat er mit lokalen Latin-Bands auf, außerdem mit dem Duke Ellington Orchestra unter der Leitung von Mercer Ellington. Im Bereich des R&B und Jazz war Maxwell Lucas, der im Mai 2010 im Alter von 99 Jahren starb, zwischen 1944 und 1961 an 14 Aufnahmesessions beteiligt, u.a. bei Hank Ballard, Wynonie Harris und Stick McGhee.

Werner Schäfer (KZ-Kommandant)

Werner August Max Schäfer (* 18. April 1904 in Straßburg; † 1973 in Lindenberg im Allgäu) war ein deutscher SA-Führer und Lagerkommandant des KZ Oranienburg sowie der Strafgefangenenlager der Reichsjustizverwaltung, der Emslandlager.

Schäfer, Sohn eines Obermusikmeisters des Deutschen Heeres, ging bis 1918 auf die Oberrealschule in Straßburg. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges musste die Familie Straßburg verlassen. Seine Schullaufbahn setzte Schäfer in Kassel und ab 1919 in Berlin an der Oberrealschule bis zum Abschluss der Obersekunda fort. Aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel seiner Eltern musste Schäfer schließlich von der Schule abgehen und betätigte sich danach als Arbeiter und Klavierspieler. Anschließend begann er eine kaufmännische Ausbildung, die er aber aufgrund der Insolvenz seines Ausbildungsunternehmens aufgeben musste. Eine weitere Lehre bei der Wertheimbank beendete Schäfer 1925 auf eigenen Wunsch, da er sich, allerdings erfolglos, als Offiziersanwärter bei der Reichsmarine bewarb. Stattdessen trat Schäfer 1926 in den Polizeidienst ein und besuchte ab dem 7. April 1926 einen einjährigen Lehrgang an der Polizeischule Großberlin-Brandenburg. Danach war er als Polizeiunterwachtmeister in Berlin tätig. Schäfer war seit Ende Oktober 1930 verheiratet, das Paar hatte ein Kind.

Schäfer, der von 1920 bis 1925 dem Freikorps Olympia angehörte, schloss sich 1928 der NSDAP an. Von 1930 bis 1932 war er Ortsgruppenleiter der NSDAP in Berlin-Klosterfelde. Aufgrund seiner Parteizugehörigkeit zur NSDAP schied Schäfer bereits im Mai 1928 aus dem Polizeidienst aus

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. Schäfer arbeitete danach als Angestellter bei der Kreissparkasse Niederbarnim und wurde dort später Filialleiter. Da er sich aufgrund einer geplanten Versetzung in seinen Parteiaktivitäten behindert sah, kündigte er sein Angestelltenverhältnis und war ab 1932 arbeitslos. Danach betätigte er sich als Fahrer für die NS-Gauzeitung Der Angriff. Im März 1932 trat Schäfer in die SA ein und stieg dort im März 1938 bis zum SA-Oberführer auf. Er war von 1935 bis 1936 Führer der SA-Standarte 229. Von 1933 bis 1934 war Schäfer Mitglied des Kreistages von Niederbarnim

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Schäfer übernahm vom 21. März 1933 bis Anfang April 1934 die Lagerkommandantur im KZ Oranienburg. In dieser Funktion publizierte er 1934 sein sogenanntes „Anti-Braunbuch“ zu diesem KZ. Darin erklärte er die Berichte der internationalen Presse über Misshandlungen und Tötungsverbrechen an den Gefangenen zu „Greuelmärchen“ und vertrat die propagandistische Linie, es handele sich bei den Inhaftierten um SPD-Bonzen und kommunistische Staatsfeinde, die nun durch die im Lager herrschende hervorragende Disziplin und Ordnung zur Arbeitsfähigkeit erzogen würden. Schäfer äußerte sich auch im Rundfunk über das KZ Oranienburg, in dem er wahrheitswidrig über „singende und spielende“ Häftlinge berichtete. Er führte in dem KZ Oranienburg „Dunkelarrestzellen“ ein, in denen Häftlinge bis zu vier Wochen verbrachten, sowie „Steinsärge“, in denen Häftlinge auf engstem Raum strafstehen mussten. Durch den ehemaligen KZ-Häftling Gerhart Seger wurde Schäfer folgendermaßen charakterisiert:

„Schäfer ist ein durchaus subalterner Mensch

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. Sein Haß gegen die Sozialdemokraten ist grenzenlos. Er betätigt ihn mit Vorliebe dadurch, daß er wehrlose Gefangene, die nach der Lagerordnung natürlich vor ihm strammstehen müssen, auf unflätige Weise beschimpft. Zu tätlichen Mißhandlungen hat sich Schäfer nicht häufig hinreißen lassen; um so freigebiger war er mit der Verhängung von Disziplinarstrafen, Dunkelarrest, Post- und Besuchssperre und Verschickung auf Strafkommandos. […] Der Kommandant Schäfer ist, daran kann kein Zweifel sein, in vollem Umfange für alles verantwortlich zu machen, was sich an Verbrechen, Mißhandlungen und sonst menschenunwürdiger Behandlung der Gefangenen je in Oranienburg ereignet hat.“

Anfang April 1934 wurde Schäfer Lagerkommandant der Emslandlager, der Strafgefangenenlager der Reichsjustizverwaltung, und blieb in dieser Funktion bis zum Mai 1942. Zudem führte er durchgehend die aus SA-Männern bestehende Wachtruppe, die zur SA-Standarte 229 gehörte. Schäfer war am Sitz der Zentralverwaltung in Papenburg tätig.

Während dieser Zeit war Schäfer zeitweise, wie auch etliche andere Angehörige des SA-Lagerpersonals, aufgrund von Disziplinarvergehen wegen der Misshandlung von Häftlingen vom Dienst befreit. Sein Fall wurde ab dem 23. Mai 1938 vor der Dienststrafkammer des Oberlandesgerichts Celle verhandelt, wobei das Gericht keinen Zweifel hatte, dass es zu Misshandlungen in großer Zahl gekommen war. Diese Gefangenen aber, so das Gericht in seiner Urteilsverkündung am 3. Juni 1938, seien „oft genug charakterlich wertlos“ und würden schamlos übertreiben, „wenn nicht sogar zu offenbarer Lüge“ greifen. Zudem habe der Fehler des noch jungen und unerfahrenen Schäfer alleine darin bestanden, zu sehr seinen Wachmännern zu vertrauen. Deshalb genüge ein Verweis und eine Beteiligung Schäfers an den Verfahrenskosten zu einem Zehntel, höchstens aber 200 Reichsmark.

Schäfer konnte auf seinen Kommandanturposten zurückkehren und erreichte im März 1938 den Rang eines SA-Oberführers. Zudem führte er ab 1936 den Titel Oberregierungsrat, und 1940 wurde er zum Regierungsdirektor befördert. Am 25. Mai 1942 wurde Schäfer zur Wehrmacht eingezogen und nahm als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil.

Nach Kriegsende geriet Schäfer in Kriegsgefangenschaft und war danach im Internierungslager Neuengamme interniert. Während des Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozesses wurde Schäfer am 13. August 1946 als Zeuge insbesondere zu den Übergriffen der SA-Wachmannschaften vernommen, die er leugnete. Anfang Februar 1948 kam er in Untersuchungshaft, aus der er Ende März 1949 in Oldenburg entlassen wurde. Schäfer wurde wegen Vergehen in den Konzentrationslagern 1950 zu vier Jahren und nach einem weiteren Prozess 1953 zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. In diesem Zusammenhang spielten auch belastende Aussagen des ehemaligen Häftlings der Emslandlager Adolf Rögner eine Rolle, der später auch den Frankfurter Auschwitzprozess ins Rollen brachte. Dessen Aussagen wurden durch andere Zeugen aber nur bedingt bestätigt. In der Urteilsbegründung des Landesgerichtes Osnabrück wurde folgendes ausgeführt:

„Der Angeklagte wird unter Freispruch im Übrigen wegen Körperverletzung i.A. in 20 Fällen, davon in 2 Fällen i. TE. m. gefährlicher Körperverletzung zu einer Gesamtgefängnisstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten verurteilt. Die Strafe ist durch die Untersuchungs- und Internierungshaft verbüßt.“

Schäfer, der als Minderbelasteter entnazifiziert wurde, zog nach der Haftentlassung nach München, wo er ein Reisebüro eröffnete.

Astrik L. Gabriel

Astrik Ladislas Gabriel (* 10. Dezember 1907 in Fünfkirchen; † 16

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. Mai 2005) war ein ungarischer Historiker.

Astrik L. Gabriel trat 1926 in das Prämonstratenserkloster Jászó ein. Er studierte an der Universität Budapest und in Paris an der Sorbonne. In Budapest wurde er 1936 zum Dr. theol. promoviert. Anschließend war er dort Dozent und Direktor eines französischen Kollegs. 1947 wurde er von sowjetischen Truppen aus seinem Haus vertrieben und ging nach Paris. Noch im selben Jahr übernahm Gabriel eine Gastprofessur am Pontifical Institute of Mediaeval Studies an der University of Toronto. Ein Jahr später wurde Gabriel Professor für altfranzösische Literatur und mittelalterliche Bildungsgeschichte an der University of Notre Dame. Er nahm die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Gabriel hatte wesentlich Anteil am Aufbau eines Mittelalter-Instituts und war von 1952 bis über seine Emeritierung hinaus in das Jahr 1975 Direktor des Instituts. Die Bibliothek wurde von ihm zu einer besonderen Forschungsstätte ausgebaut.

Gabriel gilt als Experte für die mittelalterliche Geschichte der Universitäten, insbesondere der von Paris. Für seine Darstellung „Student Life in Ave Maria College, Medieval Paris, History and Chartulary of the College“ (1955) wurde ihm 1956 der Thôrlet-Preis der französischen Académie des Inscriptions et Belles-Lettres verliehen. Gabriel erhielt 1965 für das Rechnungsbuch der englisch-deutschen Nation den Dourlans-Preis zugesprochen. Gabriel wurde Mitglied der Académie des Inscriptions et Belles-Lettres, der Medieval Academy of America, der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und 1971 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Der Erzbischof von Esztergom und Primat von Ungarn László Kardinal Lékai machte ihn zum Titularpropst der Michaelskirche auf der Margareteninsel in Budapest. Die Biblioteca Ambrosiana in Mailand verlieh ihm die Ehrendoktorwürde. Ihm wurde von Frankreich der Titel eines Offiziers des Ordre des Palmes Académiques verliehen und er wurde zum Ritter und später Offizier der Ehrenlegion ernannt. Italien machte ihn zum Commendatore nell’Ordine al Merito und Gabriel erhielt vom Papst die goldene Medaille Pro Ecclesia et Pontifice.

Thomas Kohl

Thomas Kohl (* 1960 in Düsseldorf) ist ein deutscher Maler, dessen Arbeiten sich im Grenzbereich von Landschaftsmalerei und Abstraktion bewegen

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. Nach zwei Jahren Sprach- und Philosophiestudium an der Universität Düsseldorf studierte Kohl von 1981 bis 1988 an der Kunstakademie Düsseldorf. Er ist Meisterschüler von Gerhard Richter. Neben Ölbildern, Aquarellen und Zeichnungen hat Thomas Kohl seit 2009 auch Werke auf Glas geschaffen, darunter verschiedene großformatige Installationen für den öffentlichen Raum. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf und Geilnau (Lahn).

Unter anderem besitzen folgende öffentliche Sammlungen Werke von Thomas Kohl: Deutscher Reichstag/Deutscher Bundestag Berlin, Kunstmuseum Bonn, Kupferstichkabinett Dresden, Hamburger Kunsthalle, MAMCO Genf, Museum Ludwig Köln, Lenbachhaus München, Staatsgalerie Stuttgart und Von der Heydt-Museum Wuppertal.

Arbeitsstipendium der Stadt Marseille; Villa Arson, Nizza; Artiste en Résidence, Musée Villefranche; Deutsch-Französischer Kulturrat; Stiftung Künstlerhaus Boswil (Schweiz); Burgund-Stipendium, Dijon; Reisestipendium des Landes NRW, Dordogne; Reisestipendium des Landes Rheinland-Pfalz, Marokko

Gefahrgutrecht

Das Gefahrgutrecht umfasst weltweit alle internationalen und nationalen Regelungen des Verkehrsrechts für die gesamte Beförderung und transportbedingte Zwischenlagerung von Gefahrgut und bildet damit die Grundlage für nationale Gesetze, Verordnungen und zwischenstaatliche Abkommen.

Internationale Grundlage des Gefahrgutrechts sind die von den Vereinten Nationen herausgegebenen Model Regulations der UN Recommendations on the Transport of Dangerous Goods, die derzeit in der Revision 15 (2007) gültig sind. Auf ihnen basieren die meisten internationalen Abkommen.

Die Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route, deutsch Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße regelt den Transport gefährlicher Güter im Straßenverkehr, und hat in der ganzen Europäischen Union und den assoziierten Staaten Gültigkeit.

Das Reglement concernant le transport international ferroviaire de marchandises Dangereuses, deutsch Regelung zur internationalen Beförderung gefährlicher Güter im Schienenverkehr bzw. Ordnung für die internationale Eisenbahnbeförderung gefährlicher Güter (Schweiz), ist die Übereinkunft über Beförderung von Gefahrgut mit der Eisenbahn. Sie gilt europaweit und im angrenzenden asiatisch-afrikanischen Mittelmeerraum bis in den mittleren Osten. Erarbeitet wird es in der Organisation intergouvernementale pour les transports internationaux (OTIF). Es ist ein Anhang zur Convention relative aux transports internationaux ferroviaires (COTIF), deutsch Übereinkommen über den internationalen Eisenbahnverkehr vom 9. Mai 1980 (Protokoll von Vilnius 1999), von dem auch einige andere Addendi relevant für den Gefahrguttransport sind.

Die Accord européen relatif au transport international des marchandises dangereuses par voie de navigation intérieure, deutsch Europäisches Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf Binnenwasserstraßen ist eine nach dem Orange Book des Committee of Experts on the Transport of Dangerous Goods (TDG) des Economic and Social Council (ECOSOC) der UN aufgelegte Verordnung zum Transport von gefährlichen Gütern auf Binnenschifffahrtsstraßen.

Gültigkeitsbereich ebenfalls EU und Assoziierte, ratifiziert vorerst (2011) von Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Kroatien, Luxemburg, Moldawien, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Russische Föderation, Schweiz, Serbien, Slowakei, Ukraine und Ungarn. Unterzeichnet in Genf am 26. Mai 2000, in Kraft getreten am 29. Februar 2008. Die dem Übereinkommen beigefügte Verordnung ist am 28. Februar 2009 in Kraft getreten. Verwahrer: Generalsekretär der Vereinten Nationen.

Das Accord européen relatif au transport international des marchandises dangereuses par voie de navigation intérieure Rhin, deutsch Europäisches Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf dem Rhein ist eine Unterart des ADN und gilt nur für den Rhein.

Die Bestimmungen des ADNR werden durch die Verordnung über die Beförderung gefährlicher Güter auf dem Rhein vom 12. Juli 2003 in deutsches Recht transformiert. Gemäß GGVBinSch finden die Bestimmungen des ADNR mittlerweile auch für alle anderen schiffbaren deutschen Binnengewässer außer der Donau Anwendung

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Für die Donau gelten die entsprechenden Règles relatives au transport de marchandises dangereuses sur le Danube (ADN-D), deutsch Bestimmungen für die Beförderung von gefährlichen Gütern auf der Donau.. Gültig sind die Bestimmungen in allen Donauländern.

Die Dangerous Goods Regulations (IATA DGR) bzw. der Technical Instructions For The Safe Transport of Dangerous Goods by Air (ICAO TI) geben die Bestimmungen für den Transport von Gefahrgut im Luftverkehr an. Die Bestimmungen haben Gültigkeit für die IATA und für die ICAO. Die Stoffkennzeichnung erfolgt mit den UN-Nummern.

Die internationalen, je nach nationaler Übernahme mehr oder minderer anerkannt verbindlichen Sicherheitsvorschriften für den Transport von gefährlicher Seefracht in der Seeschifffahrt werden durch die International Maritime Organization (IMO) in ihren Arbeitsgruppen Maritime Safety Committee (MSC), Marine Environment Protection Committee (MEPC) und Legal Committee (LEG) erarbeitet. Zentrale Richtlinie ist die International Convention for the Safety of Life at Sea (SOLAS), die Kennzeichnung und Verpackung bei Staplung, Lagerung und Handling an Bord und im Hafen über den International Maritime Dangerous Goods Code (IMDG) (der weitgehend konform zum ADR/RID ist), der International Management Code for the Safe Operation of Ships and for Pollution Prevention (ISM) für allgemeine Sicherheitsrichtlinien des Seeschiffverkehrs, sowie die Codes:

Die o

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.g. Codes regeln Konstruktionen und Anforderungen an Schiffe des Gefahrguttransports. Sie sind Bestandteil der SOLAS-Konvention.

Zusammengefasst ist das System im Global Integrated Shipping Information System (GISIS).

Chemikalien, insb. Pestizide

Abfallwirtschaft:

Radioaktive Materialien:

Weitere:

sowie für Europa allgemein das Brüsseler Übereinkommen/Lugano-Übereinkommen über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (EuGVÜ/LGVÜ) 1975, erstere ersetzt durch die folgende Verordnung (EG) Nr. 44/2001 (EuGVVO)

All diese „überstaatlichen“ Vorschriften werden in den einzelnen Vertragsländern jeweils durch nationale Gesetzgebung in das nationale Recht übernommen. Daneben gibt es auch autochthone einzelstaatliche Lösungen, insbesondere in den USA.

In Deutschland sind dies im Wesentlichen das Gefahrgutbeförderungsgesetz (GGBefG), die Gefahrgutverordnung Straße/Eisenbahn/Binnenschiff (GGVSEB), die Gefahrgutverordnung Seeschiff (GGVSee) sowie das Luftverkehrsgesetz (LuftVG), die Luftverkehrszulassungsordnung (LuftVZO) und die Nachrichten für Luftfahrer (NfL).

In Österreich gilt das Gefahrgutbeförderungsgesetz (GGBG), die Gefahrgutbeförderungsverordnung (GGBV), für Gefahrguttransporte allgemein die Straßenverkehrsordnung (StVO), das Eisenbahngesetz (EisbG) sowie Regelungen des Luftfahrtgesetzes (LFG) und des Binnenschifffahrtsrechts sowie insbesondere das Containersicherheitsgesetz (CSG).

In Italien gibt es kein organisches Gesetz, die Bestimmungen werden aber mit verschiedenen Dekreten und Verordnungen geregelt, die als Art Anhang C des ADR/RID veröffentlicht werden.

Unter Federal WHMIS Legislation fasst man die Rechtssetzung Kanadas zusammen, die auf dem Workplace Hazardous Materials Information System (WHMIS) basiert. Das System ähnelt den europäischen Gefahrstoff-Kennzeichnungen.

In den USA finden sich hauptsächlich der Code of Federal Regulations ist das US-amerikanische Gefahrgutrecht. Der Gefahrendiamant nach NFPA 704 Hazard Identification System entspricht der im ADR verwendeten Bezettelung.

Daneben verwendet das Verkehrsministerium auch einen an die UN-Klassifikation angelehnte Gefahrgut-Regelung.

Hydrolyse

Die Hydrolyse (altgr. ὕδωρ hydor „Wasser“ und λύσις lýsis „Lösung, Auflösung, Beendigung“) ist die Spaltung einer (bio)chemischen Verbindung durch Reaktion mit Wasser. Dabei wird (formal) ein Wasserstoffatom an das eine „Spaltstück“ abgegeben, der verbleibende Hydroxyrest an das andere Spaltstück gebunden. Die Umkehrung der Hydrolyse ist eine Kondensationsreaktion. Sofern bei der Reaktion auch das Lösungsmittel Wasser ist, zählt die Hydrolyse zu den Solvolysen.

Allgemein gilt:

Abweichend von der oben genannten Definition wurde der Begriff Hydrolyse, auch Salzhydrolyse genannt, von Arrhenius zur Beschreibung von basischen oder sauren Reaktionen verwendet, die beim Lösen von Salzen auftreten, deren Säure- bzw

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. Basenreste sich von schwachen Säuren bzw. schwachen Basen ableiten. Die Hydrolyse ist hier eine Umkehrung der Neutralisation. Siehe dazu Säure-Base-Konzept nach Arrhenius.

Die meisten der oben aufgelisteten Hydrolysen laufen besser und schneller ab, wenn man die Reaktion im sauren oder basischen Medium durchführt, statt bei neutralem pH-Wert. Beispiele sind die saure Hydrolyse von Estern, die die Umkehrreaktion zur Veresterung darstellt, sowie die im basischen ablaufende Verseifung.

Ester chiraler Carbonsäuren oder chiraler Alkohole können enantioselektiv unter dem Einfluss von Lipasen hydrolysiert werden. Dabei bilden sich enantiomerenreine Alkohole bzw. enantiomerenreine Carbonsäuren. Analog lassen sich racemische Amide enantioselektiv in Gegenwart von Acylasen hydrolysieren. Das Verfahren wird industriell zur Herstellung der Aminosäure L-Methionin aus N-Acetyl-DL-methionin angewandt.

Durch Hydrolyse werden viele Biomoleküle (z. B. Proteine, Disaccharide, Polysaccharide oder Fette) im Stoffwechsel in ihre Bausteine (Monomere) zerlegt, meist unter Katalyse durch ein Enzym (Hydrolase).

Eine wichtige Hydrolyse-Reaktion, die Proteinen Energie für mechanische Arbeit, Transportprozesse u. ä. gibt, ist die Spaltung von ATP zu ADP und einem Phosphatrest.

Bei der Analyse der Aminosäurezusammensetzung von Proteinen werden gereinigte Proteine unter Luftausschluss und Temperaturen > 100 °C durch hohe Konzentrationen von Salzsäure hydrolysiert. Durch das Hydrolysat des Proteins kann – unter Kenntnis der jeweiligen Stabilität der freigesetzten Aminosäuren unter Standardbedingungen und deren Korrekturfaktoren – auf den Anteil der jeweils peptidisch gebundenen Aminosäure am Aufbau des Proteins geschlossen werden.

Pyrazin

farblose Kristalle oder wachsartige Flüssigkeit

fest

1,03 g·cm−3

53 °C

115–116 °C

löslich in Wasser, Ethanol und Diethylether

1,4953 (61 °C)

Gefahr

139,8 kJ/mol

Pyrazin (1,4-Diazin) ist eine organische Verbindung aus der Familie der Heteroaromaten, genauer der Azine bzw. Azabenzole. Es ist ein farbloser, leicht entzündlicher Feststoff.

Weiterhin ist Pyrazine der Oberbegriff für eine Gruppe von chemischen Verbindungen mcm taschen sale. Dies sind Aromastoffe, die sich vom Pyrazin ableiten. Sie sind beispielsweise für den charakteristischen Geruch vieler Gemüsesorten verantwortlich oder entstehen beim Erhitzen von Lebensmitteln (Röstaromen)

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. Es gibt zahlreiche verschiedene Pyrazine. Allein aus der Gruppe der Alkylpyrazine sind bisher 70 Verbindungen bekannt. Pyrazine sind häufig für einen erdig, röstigen Geruch von Lebensmitteln verantwortlich und entstehen wahrscheinlich durch eine Maillard-Reaktion während des Erhitzens.

Alkylpyrazinen liegt das Grundgerüst von Pyrazin zu Grunde, das unterschiedliche Substitutionsmuster aufweisen kann. Unter den Alkylpyrazinen befinden sich natürlich vorkommende hochpotente Aromastoffe mcm taschen sale, die eine teils sehr niedrige Geruchsschwelle aufweisen. Diese Alkylpyrazine wie z. B.: 2-Ethyl-3,5-dimethylpyrazin und 2,3-Diethyl-5-methylpyrazin haben einen erdigen Geruch.

Karenzzeit

Die Karenzzeit (lat. carere für verzichten) ist eine Wartezeit oder Sperrfrist.

Im Versicherungsrecht ist die Karenzzeit jener Zeitraum, in dem zwar eine Versicherung besteht, aber noch keine Leistungen gewährt werden.

Im Bankenwesen bezeichnet die Karenzzeit oder auch Karenzphase die Zeit zwischen Beendigung von Kreditauszahlungen und Beginn der Tilgungsphase.

In der Landwirtschaft muss zwischen der Aufbringung von Pflanzenschutzmitteln sowie der Verabreichung von Tierarzneimitteln und der Verwertung der Erzeugnisse eine amtlich festgesetzte Karenzzeit eingehalten werden

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In Österreich entspricht die Karenzzeit (im Sprachgebrauch zu Karenz verkürzt) der in Deutschland bezeichneten Elternzeit, dem ruhenden Arbeitsverhältnis von Elternteilen für die Betreuung von Kindern nach der Geburt (im Anschluss an den Mutterschutz). Der in Karenz befindliche Elternteil ist mit zahlreichen arbeitsrechtlichen Schutzregelungen ausgestattet (Kündigungsschutz und dergleichen). Auch die Teilzeit-Karenz in Verbindung mit Teilzeitarbeit ist möglich. Das zugehörige Karenzgeld, das bis 2000 auf Arbeitnehmer/innen eingeschränkt war, wurde in der ersten Regierungsperiode Wolfgang Schüssel durch das Kinderbetreuungsgeld ersetzt. Mit dieser Gesetzesänderung wurde der Kreis der Anspruchsberechtigten auf alle Mütter (inkl. Selbständige, Bäuerinnen und Studentinnen) und auf 3 Jahre ausgeweitet. Auch eine Väterkarenz wurde ermöglicht

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Organisationen wie Lobbycontrol und Transparency International Deutschland fordern Karenzzeiten beim Wechsel zwischen Politik und Wirtschaft für Politiker und Regierungsbeamte, die aus ihren Ämtern ausscheiden und das darin erworbene Wissen und ihre Kontakte in der freien Wirtschaft anwenden wollen, insbesondere für dem Lobbyismus zuzurechnende Tätigkeiten.

In der Geschichte des Kaiserreichs war die Karenzzeit eine Auflage für Wanderarbeiter

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. Sie sah vor, dass ausländische Arbeitskräfte jedes Jahr für eine gewisse Zeit in ihr Herkunftsland zurückkehren mussten. Dies sollte eine permanente Niederlassung der Arbeitskräfte verhindern. Die preußische Regierung führte diese Maßnahme vor allem mit Hinblick auf Arbeitskräfte aus polnisch Russland oder österreichisch Galizien ein. Diese arbeiteten in der Landwirtschaft. Als Motiv werden anti-semitische und kultur-rassistische Gründe genannt.